<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785</id><updated>2011-07-24T08:46:29.250-07:00</updated><title type='text'>derrotestift hint</title><subtitle type='html'>„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt darauf an, sie zu verändern“ (Karl Marx)</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>37</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-5620547566401419130</id><published>2008-11-04T05:05:00.000-08:00</published><updated>2008-11-04T05:08:58.864-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Finanzbranche ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ im Renditen−Vollrausch gegen die Wand gefahren“&lt;/span&gt; und  hatte&lt;span style="font-style: italic;"&gt; „ dabei leider die Weltwirtschaft auf dem Beifahrersitz“ &lt;/span&gt;schreibt die Journalistin &lt;a href="http://www.zeit.de/2008/44/Wunschwelt%C3%A2%C2%88%C2%92nach%C3%A2%C2%88%C2%92der%C3%A2%C2%88%C2%92Krise"&gt;Andrea Böhm&lt;/a&gt; für die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ und trifft die Finanzkrise auf den Punkt. Jeden Tag ist über die Auswirkungen und die Verluste zu hören und zu lesen und darüber mit welchen irrationalen Summen die nationalen Regierungen nun die schwer angeschlagen Finanzdienstleister und Banken unterstützen. Die Frage nach dem Lerneffekt aus der Krise für die Zukunft lässt sich kurz auf den Nenner bringen: Das Vertrauen der Investoren und Anleger zurückzugewinnen. Aus dieser Message kann man schließen, dass die globale Wirtschaft, bis auf ein paar neue Beschränkungen und Regelungen, so weiter macht will wie bisher. Der Kapitalismus schafft es selbst in krisenhaften Situationen sich selbst nicht in Frage zu stellen. Dieses System wird nach den selben monetären und profitbezogenen Grundsätzen weiter laufen, doch was ist mit den daraus resultierenden Folgen?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Der Kapitalismus verzeiht schwerwiegende Fehler von Politikern, Verbrauchern und Wirtschaftsmanagern. Er erlaubt, auch nach dem Desaster noch gegenzusteuern. Das Klima nicht. Wenn Lehman Brothers Bankrott anmeldet, muss das Finanzsystem nicht untergehen. Wenn die Arktis eisfrei wird, geht einiges unter - egal wie viele Rettungspakete die Staaten der Welt dann schnüren“&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Um diese Krise zu überwinden und gleichzeitig für die menschliche Entwicklung nachhaltig zu gestalten, muss man sich aus vorherrschenden  Konzepten und Denkmodellen ausklinken. Ein Anleitung dafür lieferte nach dem zweiten Weltkrieg die Frankfurter Schule, allen voran Max Horkheimer. Seine Motivation war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Die Empörung über das gesellschaftliche Unrecht, über den Kontrast von Reichtum und Armut.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Horkheimer war in Anlehnung an Marx der Ansicht, dass eine in der Vergangenheit durch ihre fortschrittliche Funktion gerechtfertigte gesellschaftliche Ungleichheit heute in der Gegenwart nicht länger vertretbar und akzeptierbar sei&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Er schrieb gegen den bis heute andauernden Zeitgeist an, Wert und Sinn hätten nur Dinge und Ideen, welche mathematisch und statistisch beweisbar wären. Dieser Positivismus durchdringt alle unsere Lebenswelten und verweist das kritische und negative Denken in die Welt der Illusion und des Träumens.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Die Kritische Theorie der Gesellschaft hat (...) die Menschen als Produzenten ihrer gesamten historischen Lebensform zum Gegenstand. Die Verhältnisse der Wirklichkeit, von denen die Wissenschaft ausgeht, erscheinen ihr nicht als Gegebenheiten, die bloß festzustellen und nach den gesetzten der Wahrscheinlichkeit vorauszuberechnen wären.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Gerade die Aufgabe des  Intellektuellen sah Horkheimer vor allem darin, durch permanente Kritik und Selbstreflexion den nötigen Abstand zur Gesellschaft zu gewinnen um die gesellschaftlichen Problemlagen erkennen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Kritischen Theoretiker wurden vor allem von marxistischer Seite immer wieder kritisiert ihre Forschungen nur auf eine reine Kritik zu beschränken und durch eine selbstauferlegte universelle Objektivität und Parteilosigkeit keine Veränderung in der Praxis zu bewirken. Trotzdem ist eine Lektüre der Schriften der „Frankfurter“ äußerst spannend, da ohne eine fundamentale Kritik an Bestehendem nur schwerlich ein Neuanfang entwickelt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Und den wir unbedingt brauchen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-5620547566401419130?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/5620547566401419130/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=5620547566401419130' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/5620547566401419130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/5620547566401419130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2008/11/die-finanzbranche-ist-im.html' title=''/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-6434996489965838812</id><published>2008-06-29T06:42:00.000-07:00</published><updated>2008-06-29T06:45:05.942-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Passend zur Sommerpause auf der Uni haben Randy und ich unsere Disposition zur Diplomarbeit fertig. Jetzt steht also das Konzept und wir können im Sommer richtig Gas geben und die negativen Seiten des Kapitalismus aufzeigen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Unsere marxistische Grundlage für die Arbeit haben wir im Groben fertig. Wir haben aus den drei Bänden des Kapitals von Karl Marx, vier zentrale Kritikinstrumente herausgefiltert. Jedes der Tools zeigt die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus und die daraus folgernden negativen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Die vier Instrumente beschäftigen sich mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Arbeitsteilung, Entfremdung und Sachzwängen, Akkumulation und den globalen Tendenzen des Kapitalismus.&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wo dieser wichtige Teil der Arbeit steht, bin ich wirklich überrascht wie aktuell die Analysen von Karl Marx sind. Einige Dinge müssen nach 150 Jahren aktualisiert werden, doch meistens nicht in den Überlegungen und Annahmen, sondern in der Unterschätzung Marx für das Ausmaß der gesellschaftlichen Folgen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Nun steht der nächste spannende Teil bereit zum Bearbeiten: Randy und ich schreiben ein Essay über den Zustand der aktuellen Ausprägung des Kapitalismus. Hierauf freue ich mich schon ganz besonders, weil wir hier nun an den Puls des vorherrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells gelangen. Geplant sind folgende Themenbereiche: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Globale Finanzmärkte – Wertpapiere und Spekulationen, Ökologie und Kapitalismus, Rohstoffe – Abhängigkeiten und Endlichkeit, Arbeitswelten - Produktionsweisen und Arbeitsteilung, Ideologie und Geist des Kapitalismus, Globale Disparitäten – Ungleiche Welten auf einem Globus, Raubtier-, Dschungel-, und Katastrophenkapitalismus, Globalisierung und Kapitalismus.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Letze Woche hatten wir unsere erste öffentliche Vorstellung unserer Arbeit im Diplomanden- und Dissertantenseminar und bis auf die obligatorischen konservativen Zwischenrufe, kam das Thema und die Idee dahinter sehr gut an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Zitate:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-style: italic; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; „Die Entfremdung des Arbeiters in seinem Gegenstand drückt sich nach nationalökonomischen Gesetzen so aus, daß, je mehr der Arbeiter produziert, er um so weniger zu konsumieren hat, daß, je mehr Werte er schafft, er um so wertloser, und so unwürdiger wird, daß, je geformter sein Produkt, um so mißförmiger der Arbeiter, daß, je zivilisierter sein Gegenstand, um so barbarischer der Arbeiter, daß, um so mächtiger die Arbeit, um so ohnmächtiger der Arbeiter wird, daß, je geistreicher die Arbeit, um so mehr geistloser und Naturknecht der Arbeiter wird.“&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.do#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-style: italic; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span  lang="DE-AT" style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; „Die Entdeckung der Gold- und Silberländer in Amerika, die Ausrottung, Versklavung und Vergrabung der eingebornen Bevölkerung in die Bergwerke, die beginnende Eroberung und Ausplünderung von Ostindien, die Verwandlung von Afrika in ein Geheg zur Handelsjagd auf Schwarzhäute bezeichnen die Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-style: italic; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span  lang="DE-AT" style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-style: italic; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;hr style="font-style: italic; margin-left: 0px; margin-right: 0px; height: 4px;font-size:78%;"  width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.do#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-6434996489965838812?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/6434996489965838812/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=6434996489965838812' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/6434996489965838812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/6434996489965838812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2008/06/passend-zur-sommerpause-auf-der-uni.html' title=''/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-716300808367227492</id><published>2008-04-09T01:13:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T03:49:42.987-08:00</updated><title type='text'>40 Jahre 1968</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R_x8KjuWMdI/AAAAAAAAAGQ/cxtRDqHhp24/s1600-h/DEMO1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 242px; height: 161px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R_x8KjuWMdI/AAAAAAAAAGQ/cxtRDqHhp24/s320/DEMO1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5187157391654138322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Aufbegehren eines großen Teils der Jugendlichen in Westeuropa, den USA und auch ganz besonders Osteuropas,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;waren Ausdruck eines zentralen zivilgesellschaftlichen und demokratischen Mittels: Dem zivilen Ungehorsam.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Im Westen Europas wurde schnell die bittere autoritäre und faschistische Vergangenheit und&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;auch Gegenwart verdrängt: Austrofaschismus, Vichy Regime, Mussolini, Franco, und Nationalsozialismus. Der Kapitalismus wurde im Zuge des Wiederaufbaus zur Religion im Westen erhoben und der Osten verriet die Ideen des Marxismus und stütze sich auf Gewalt und Diktatur.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Die USA vergeudete völlig sinnlos Menschenleben in Vietnam und es herrschte wei&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;tgehende Rassentrennung in den Staaten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Die beiden Großmächte richteten ihre Atomwaffen aufeinander und führen weltweit ihre ideologischen Stellvertreterkriege.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Das Familienbild und die Eliten waren patriarchalisch und gerade in Österreich besetzten die alten Nazi Schergen und Mittäter die meisten öffentlichen Ämter und Bildungseinrichtungen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Gegen diesen Zeitgeist wurde nun zurecht rebelliert, auf die Straße gegangen und angeschrieben. Es ging nicht nur darum, mit den alten Strukturen einer biederen und geldorientierten Gesellschaft aufzuräumen, sondern es war auch eines zentral: Das Träumen und gleichzeitige Glauben an eine bessern Welt. Che Guevaras „Seien wir realistisch- fordern wir das Unmögliche!“ wurde zu einer Grundeinstellung dieser Rebellion.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Das Demonstrieren, Streiken, Diskutieren, Plakatieren und Artikulieren waren essentielle Bestandteile beim Kampf für eine bessere Welt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Die Ergebnisse dieser Zeit des Aufbegehrens reichen bis heute herauf und sind teilweise selbstverständlich geworden: Die allwissende Autorität der Eltern, Lehrer und Professoren wurde radikal in Frage gestellt und verändert, die weltweite Friedensbewegung hat sich gestärkt, das Frauen und Familienbild hat sich stark verändert, die Einstellung zu Liebe und Sex hat einen weitreichenden Wandel durchlaufen, die Geschichtsverleumdung einer ganzen deutsch- österreichischen Generation hat sich begonnen aufzulösen, der Vietnamkrieg wurde beendet, Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung in den USA änderte das Leben der Afro- Amerikaner nachhaltig. Die Liste ließe sich noch weiter führen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das Erbe dieser Zeit droht aber sang- und klanglos in Vergessenheit zu geraten: Viele Protagonisten, die vor vierzig Jahren die Fahnen schwangen, haben sich bei ihrem „Gang durch die Institutionen“ vom System kaufen lassen und somit viele der Ideen und Träume ad absurdum geführt. Wir sind auch an einen Punkt unseres Gesellschaftsmodells angelangt, an dem es so schient, als ob alle Vorgänge naturgegeben seien und wir uns unausweichlich damit abfinden müssten. Die Tradition eines Aufbegehrens und öffentlichen Aufzeigens droht zu verschwinden. Ob es nun der reaktionäre Professor oder die Einführung von Studiengebühren sind,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wirklicher (studentischer) Protest existiert so gut wie gar nicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Gerade deshalb sollten wir uns gegen die reaktionäre Interpretation des Jahres 1968 wehren und vielleicht wieder einmal Jimi Hendrix hören und linke Bücher lesen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-716300808367227492?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/716300808367227492/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=716300808367227492' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/716300808367227492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/716300808367227492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2008/04/40-jahre-1968.html' title='40 Jahre 1968'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R_x8KjuWMdI/AAAAAAAAAGQ/cxtRDqHhp24/s72-c/DEMO1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-7607078783302707201</id><published>2008-03-21T04:10:00.001-07:00</published><updated>2008-03-21T04:24:23.211-07:00</updated><title type='text'>Marx Serie: Tagebuch Teil 2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/11/marx-serie-tagebuch-teil-1.html"&gt;Zum ersten Teil  der Serie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;Teil 2: Arbeitsteilung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Endlich ist es soweit: Wir haben das erste Konzept unserer Diplomarbeit vorgelegt und nun können wir mit dem Schreiben beginnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Als erstes geht es darum&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;einzelne Analyseinstrumente aus dem Kapital heraus zu filtern. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Das erst auf das wir uns stürzen ist die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Arbeitsteilung&lt;/span&gt; im Kapitalismus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;So wie unsere Arbeit heute organisiert ist, war nicht immer&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und hat ihren Ursprung in der Entstehung des Kapitalismus. Die ersten Geldbesitzer kamen auf die Idee, dass es mehr Sinn macht einzelne Handwerke zusammenzufassen, um aus diesem kooperativen Charakter der Arbeit höhere Gewinne, sprich einen höheren Mehrwert zu erzielen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Angefangen von der einfachen Kooperation über die Manufaktur bis hin zur großen Industrie verbesserte sich für den Kapitalisten die Organisation der Arbeit: Dadurch, dass mehr Arbeiter das Gleiche tun, ist es ihm ein leichtes den ganzen Arbeitsprozess statistisch zu erheben. Somit hat er ein brauchbares Werkzeug die Ausbeutung seiner Arbeiter noch effektiver voranzutreiben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ausgehend von der ökonomischen Analyse der Arbeitsteilung, kommt Marx schließlich zum spannenden Aspekt seiner Betrachtung: Den sozialen Auswirkungen der Arbeitsteilung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der gesellschaftliche Charakter der Produktion hat die Funktion, die „individuellen Schranken“ der Arbeiter zu durchbrechen, um einen neuen Gesamtarbeiter zu schaffen, der mehr als seine einzelnen Teile produzieren kann. Der ehemals vielseitige Handwerker, muss nun die immer wieder selbe stupide Tätigkeit verrichten. Diese Art der Produktion&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;hat Charlie Chaplin treffend in seinem Film &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qDnDaDYZ2AQ&amp;amp;feature=related"&gt;Modern Times &lt;/a&gt;dargestellt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die technologische Entwicklung der Maschinen führt nun dazu, dass immer weniger Arbeiter benötigt werden und jene die Arbeit haben bis an ihre Grenzen schuften müssen. Marx stellt auch fest, dass die Fabrikarbeit Massen von ungeschickten Arbeitern produziert, die in keinem anderen Handwerk oder Beruf einsetzbar sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;War es zu Beginn der Kapitalismus vielleicht noch Realität, dass es im Unterschied zur Feudalzeit nun&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;freie Arbeiter gab, mussten sie sich nach kurzer Zeit den ökonomischen Zwängen hingeben: Die Arbeitenden hatten keine Wahlmöglichkeit in ihrem Job, nein sie mussten alles nehmen, zu allen Bedingungen, um überleben zu können. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Um den Grad und den Widerstand gegen die Ausbeutung aufrecht beziehungsweise im Griff zu halten, wurde die Produktion einem despotischen Kommando unterzogen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="margin-left: 35.4pt; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[endif]--&gt; „Mit der Kooperation vieler Lohnarbeiter entwickelt sich das Kommando des Kapitals zum Erheischnis für die Ausführung des Arbeitsprozesses selbst, zu einer wirklichen Produktionsbedingung. Der Befehl des Kapitalisten auf dem Produktionsfeld wird jetzt unentbehrlich wie der Befehl des Generals auf dem Schlachtfeld“ (Marx, Kapital  Bd. 1,  350)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Der aufsteigende Kapitalismus führte zu einer starken Urbanisierung und einer Abhängigmachung der arbeitenden Bevölkerung von den neuen Produktionsbedingungen. Durch den hohen Grad der Ausbeutung, lange, harte Arbeit und geringe Löhne, waren auch die Frauen und Kinder gezwungen in den Arbeitsprozess einzutreten. Gerade bei den Frauen war dies nicht eine Chance zur Unabhängigkeit und Emanzipation, sondern ein Raubbau an den Frauen und der Gesellschaft: Da die Männer bis zu 16 Stunden schufteten und auch die Frauen nun arbeiten mussten, kam es zur Verwahrlosung einer ganzen Kindergeneration. Marx verweist auf eine steigende Gewalt und Orientierungslosigkeit englischer Kinder und Jugendlicher.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Es zeigt sich also, dass die Art der Arbeitsorganisation im Kapitalismus, weitreichende Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben hat. Dazu aber mehr im nächsten Teil der Serie&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-7607078783302707201?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/7607078783302707201/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=7607078783302707201' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/7607078783302707201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/7607078783302707201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2008/03/marx-serie-tagebuch-teil-2.html' title='Marx Serie: Tagebuch Teil 2'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-3174224066701971139</id><published>2008-03-08T03:57:00.000-08:00</published><updated>2008-03-08T04:38:08.753-08:00</updated><title type='text'>Kommentar zum deutschen Steuerskandal</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;Heute ist wieder eine neue CD- Rom voll mit brisanten Details zu den Steuerhinterziehungen aufgetaucht. Deutschland ist geschockt, dass die Saubermänner der Gesellschaft den ganzen Staat um die Zeche prellen. Dieser Skandal zeigt wieder einmal deutlich auf: Der Kapitalismus kennt nur eine Maxime: Geld und dessen Vermehrung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Es ist einfach eine Riesensauerei, dass die gleichen Manager die mehr Flexibilisierung am Arbeitsmarkt, niedrigere Löhne, längere Arbeitszeiten und niedrigere Sozialabgaben fordern, ihre Unternehmensgewinne und ihre die perversen Gehälter&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;in Steuerparadiesen veranlagen. Es sind auch die selben Unternehmenschefs die zusammen mit den führenden politischen Eliten die schon fast naturgesetzlich erscheinenden „Sachzwänge“ hochleben lassen, um fette Steuerentlastungen zu erreichen. Dem Staat und somit der ganzen Gesellschaft gehen dadurch riesige Summen an Steuergeldern verloren, die der arbeitende Teil der Gesellschaft auffangen muss. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Wie Helmut Elsner sollen die Gesellschaftsbetrüger auf die Anklagebank. Es geht darum, im Namen des Volkes Licht in den dunklen Alltag der Wirtschaft zu bringen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-3174224066701971139?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/3174224066701971139/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=3174224066701971139' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3174224066701971139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3174224066701971139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2008/03/kommentar-zum-deutschen-steuerskandal.html' title='Kommentar zum deutschen Steuerskandal'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-3227412199568288016</id><published>2008-01-13T08:27:00.002-08:00</published><updated>2008-11-13T03:49:43.328-08:00</updated><title type='text'>Braune Flecken in Salzburg</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBG-1ao-I/AAAAAAAAAFE/Hncd1GdxENU/s1600-h/DSC01819.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 201px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBG-1ao-I/AAAAAAAAAFE/Hncd1GdxENU/s320/DSC01819.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155426524146082786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBd-1apAI/AAAAAAAAAFU/vGfDjhZC2wo/s1600-h/DSC01820.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 202px; height: 151px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBd-1apAI/AAAAAAAAAFU/vGfDjhZC2wo/s320/DSC01820.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155426919283074050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBTO1ao_I/AAAAAAAAAFM/DfgwxR9fe2w/s1600-h/DSC01817.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 203px; height: 152px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBTO1ao_I/AAAAAAAAAFM/DfgwxR9fe2w/s320/DSC01817.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155426734599480306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Vor gar nicht all zu langer Zeit wurden auch in Salzburg die vom Künstler &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Demnig"&gt;Gunter Demnig &lt;/a&gt;ins Leben gerufenen &lt;a href="http://www.stolpersteine.com/"&gt;"Stolpersteine&lt;/a&gt;"verlegt. Diese Steine sollten Anstoß geben über die grausame NS- Vergangenheit Deutschlands und eben auch Österreichs immer wieder zu stolpern und den Opfern einen Namen zu geben. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Im Zuge dieser Aktion wurden auch in der Linzergasse in Salzburg Steine verlegt, um an die vertriebene und  in Auschwitz ermordete Familie &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://kultur.or.at/pressespiegel/2007_08_23_stolpersteine_salzburg_erinnert_an_holocaustopfer"&gt;Löwy&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; zu gedenken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Um so sehr schmerzte mich meine Entdeckung in einer Buchhandlung keine 200 Meter weiter in der Bergstraße: Ich musste feststellen, dass mitten in der Auslage neben Büchern über den 2. Weltkrieg ein Buch von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving"&gt;David Irving &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ausgestellt ist: "Schlachtführer gegen das Reich. Curchills Krieg 1941-42". Dieser "Historiker" ist etliche Male wegen Verstoße gegen das NS- Verbotsgesezte von öffentlichen Gerichten verurteilt worden. Irving hat zum Beispiel ein unbefristetes Aufenthaltsverbot in Österreich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:130%;" &gt;Neben diesem braunen Werk deutsch-österreichischer Geschichtsverleumdnung stehen auch andere rechte Werke in der Auslage. So zum Beispiel das Buch "Irrweg Einwanderung- Die weiße Welt am Abgrund" des Autors Patrick L. Buchanan.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:130%;" &gt;Eines ist klar: Vor dieser Buchandlung gehört ein riesiger Stolperstein in Form eines gesellschaftlichen Aufschreis angebracht! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:85%;" &gt;Bilder: DerRoteStift&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-3227412199568288016?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/3227412199568288016/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=3227412199568288016' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3227412199568288016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3227412199568288016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2008/01/braune-flecken-in-salzburg_9442.html' title='Braune Flecken in Salzburg'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/R4vBG-1ao-I/AAAAAAAAAFE/Hncd1GdxENU/s72-c/DSC01819.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-3371879213642792881</id><published>2007-11-11T04:17:00.000-08:00</published><updated>2007-11-11T04:26:43.909-08:00</updated><title type='text'>Redford: Den Spiegel vorgehalten</title><content type='html'>&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Gestern war ich im Kino um mir den neuen Film von Robert Redford anszusehen: Von Löwen und Lämmern. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Redford spielt einen Politikwissenschaftsprofessor an einer kalifornischen Uni, wo er versucht in jungen Studenten das politische Feuer neu zu entfachen. Er möchte seine&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Schüler aus ihrer Lethargie aufwecken und sie dazu ermutigen für etwas einzustehen, für etwas zu kämpfen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;„Wofür stehst du? Hast du schon einmal Flugzettel verteilt? Bist du schon einmalfür eine Sache&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;von Haus zu Haus gegangen?“ fragt der Professor einen Studenten, der vor dem „System der Mächtigen“ zu resignieren beginnt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Doch der Professor ist noch geschockt, da die letzten zwei Studenten die er zu Taten ermutigen wollte,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;sich freiwillig für die US- Army gemeldet haben und kämpfen gerade in Afghanistan für das „Gute“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der Einsatz der zwei Studenten bildet auch das Bindeglied zu dritten Story des Films. Der ambitionierte Politikprofi und Senator Jaspar Irving (Tom Cruise) versucht die Topjournalistin, die von Meryl Streep gespielt wird, mit einer Brandrede für die nationale Sicherheit der USA um den Finger zu wickeln: Sie soll eine neue Offensive in Afghanistan der USA in ein patriotische Fernsehsendung verwandeln um die Bevölkerung wieder auf den Kampf gegen den Terror einschwören.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; In diesem Streifen werden ungewohnt für einen FOX 20th Centurystreifen mit Starbesetzung, eine Vielzahl von scharfen politischen Statements abgegeben sowie Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten scharf kritsiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Mir haben aber vor allem die Szenen mit Robert Reford als Professor Malley einen Spiegel vorgehalten: Für was stehe ich ein? Was mache ich für meine Überzeugungen? Mache ich mehr als nur „gscheid“ reden?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der Film trifft genau unsere Art des Studierens: Wie oft ärgert man sich über politische Äußerungen von Lehrenden&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und wie oft hat man das&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;dem jenigen auch gesagt? Meine eigene Bilanz hat mich irgendwie schockiert! Da muss sich was ändern!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;a href="http://www.vonloewenundlaemmern.de/trailer/"&gt; Der Trailer zum Film&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://www.vonloewenundlaemmern.de/"&gt;Die Offizielle Homepage des Films&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-3371879213642792881?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/3371879213642792881/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=3371879213642792881' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3371879213642792881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3371879213642792881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/11/redford-den-spiegel-vorgehalten.html' title='Redford: Den Spiegel vorgehalten'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-656076680066640410</id><published>2007-11-02T06:44:00.000-07:00</published><updated>2007-11-02T06:48:02.254-07:00</updated><title type='text'>Marx Serie: Tagebuch Teil 1</title><content type='html'>&lt;div  style="font-family: arial; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Nun ist auch bei Randy und mir so weit: Das Studium nähert sich dem Ende. Was uns jetzt noch fehlt ist eine Diplomarbeit. Wir haben uns dazu entschieden, diese Abschlußarbeit zusammen zu verfassen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-family: arial; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Nachdem wir das ok für diesen Versuch bekommen haben, ging es darum ein Thema zu finden. Während des ganzen Studiums haben wir uns immer wieder Themen behandelt, wo es darum ging zu zeigen, dass irgendwie auf diesem Planeten etwas nicht richtig laufen kann. Ob es nun um die Entwicklungspolitik der EU, die Arbeitsmarktsituation von Frauen in Österreich oder die Roma und Sinti in Europa ging, zeigte sich immer wieder unser Interesse, den wahren Gründen dieser nicht nötigen Ungerechtigkeiten auf den Grund zu gehen. Als wir dann parallel dazu begannen die Grundzüge des Marxismus zu erkunden, war uns eines klar: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen eine Kapitalismuskritik formulieren!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-family: arial; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Denn bei der kritischen Betrachtung der globalen Geschehnisse und Vorgänge kamen wir nicht an der von Adorno und Horkheimer aufgestellten Frage vorbei:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„(...) warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt“.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;                  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family: arial; text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Wir wollen also bei der Auflösung des Widerspruchs zwischen steigender globaler Produktivität und steigender Verelendung ganzer Gesellschaften das gesamte gesellschaftlich- politisch- ökonomische System einer radikalen Kritik unterzeihen und in Frage stellen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Was heißt nun in diesem Zusammenhang „radikale Kritik“? Unter Rückgriff auf Karl Marx soll die ganze Geschichte des Kapitalismus als eine erfolgreiche delegitimiert werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Karl Marx zeigt vor allem in seinem Werk „ Das Kapital“ in welcher weitreichenden Form das ökonomische System des freien Handels das gesamte Zusammenleben von Menschen beeinflusste und beeinflusst: Der Kapitalismus hat es geschafft seine Entstehung als eine erfolgreiche industrielle Entwicklung zu verkaufen. Die neue urbane Arbeiterschaft setze in ihrem Existenzkampf die Mühlen des Kapitalismus in Gang: Jeder einzelne arbeitet entfremdet und den Umständen sozusagen naturgesetzlich- unausweichlich entgegenstehend für das Grundgesetz dieses Wirtschaftsmodells: Die ständige Akkumulation des Kapitals.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die tiefgreifende Folge dieser Prämisse ist die Umwandlung jegliches menschlichen beziehungsweise jedes Wertes und Beziehung in einen materiellen: Die einzige Maßeinheit ist das Geld und der Tauschwert einer&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Ware.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Das Instrument des Kapitalismus ist der Freihandel. Die Verfechter dieser Marktlogik erklären beinahe jegliches Scheitern einer Nation, oder Hunger, Armut und Elend mit zuwenig Kapitalismus, also zuwenig Freihandel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der Rückgriff auf Marx zeigt, dass er als einer der ersten das Prinzip des Freihandels und des sich selbst regulierenden Marktes kritisierte. Für ihn führe Freihandel in der kapitalistischen Auslegung in letzter Konsequenz immer zu Ausbeutungsverhältnissen, da Freihandel nichts anderes als Freiheit des Kapitals bedeute.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Marx macht auch darauf aufmerksam, dass die Gesetze des Kapitals von Anfang jede Alternativen zum System mit dem Totschlagargument der sogenannten Sachzwänge im Keim ersticken. Marx zeigt zum Beispiel, dass der Zuckeranbau in Indien im 19. Jahrhundert erst durch die Ausbreitung des Kapitalismus entstand und nicht schon immer so gewesen sei.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Kurz gesagt zeigt uns die Analyse der „Kritik-Tools“ von Marx, dass auch der Kapitalismus veränderbar ist&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und keiner unendlichen Bestimmung unterliegt. Die Marx´schen Ausführungen haben also für die Forschungsgruppe ein großes Potential, um die aktuellen Lebensumstände kritisch zu hinterfragen ohne aber in einem dogmatischen Leninismus-Marxismus nach Argumenten für einen „logischen“ Wandel zu suchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-family: arial; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Um zum Ausgangspunkt dieser Überlegungen zurück zu kommen: Der globale Prozess der Wirtschaft richtet sich nach materiellen Richtlinien und handelt nach diesen. Will man nun die weltweiten Problematiken nach ethischen, menschlichen, nachhaltigen, etc. Gesichtspunkten beurteilen und womöglich verändern, bedarf es einem Ausklinken aus den Gesetzen des Kapitals. Aus diesem Grund braucht es eine radikale Kritik, welche die selbsterschaffenen Grundsätze des Kapitalismus komplett in Frage stellt. Hierzu wollen randy und ich F auf die kritischen Analyseelemente von Karl Marx bezug nehmen, um dieser Kritik eine theoretische Basis zu verleihen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Als Höhepunkt der Arbeit wollen wir ein globales Problemfeld mit unseren gewonnnen Tools unter die Lupe nehmen und sozusagen testen ob die Werkzeuge taugen, den Kapitalismus zu zerlegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-family: arial; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Nun stecken wir also mitten in der Lektüre des Kapitals Band 1. Dazu mehr beim nächsten Tagebuch....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-656076680066640410?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/656076680066640410/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=656076680066640410' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/656076680066640410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/656076680066640410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/11/marx-serie-tagebuch-teil-1.html' title='Marx Serie: Tagebuch Teil 1'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-4183894387037812865</id><published>2007-10-30T05:15:00.000-07:00</published><updated>2007-10-30T05:55:03.366-07:00</updated><title type='text'>Michael Moore- SICKO</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der Film hat sich zum klaren Ziel  gesetzt zu zeigen, welche wahnwitzigen und kranken Auswirkungen ein Gesundheitssystem für ein Land haben kann, wenn es rein privatwirtshaftlich geführt wird. Dieses Land ist in diesem Fall die USA und Micheal Moore zeigt anhand von Einzelschicksalen mit welchen menschenverachtenden Methoden die Versicherungsgesellschaften  versuchen, die Versicherten um ihren Anspruch zu prellen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Der Regisseur zeigt verletze Menschen, die sich im Krankenhaus entscheiden mussten, welchen ihrer beiden abgetrennten Finger sie wieder annähen lassen wollen. Entscheidungsgrundlage: 12.000 oder 60.000 Dollar. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Er zeigt Ärzte die mit Tränen in den Augen vor Kongreßausschüssen zugeben,  jahrelang Ansprüche todkranker Menschen abgelehnt zu haben, um die firmeneigenen "Abweisungsquoten" zu erfüllen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Er zeigt Menschen, die über die Grenze nach Kanada fahren, um unter Angabe falscher Daten, eine kostenlose medizinische Behandlung für sich und ihre Familie zu erhalten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Er zeigt Politiker, die mit der Antisozialismuskeule gesetzlich die Rahmenbedingungen für diese Aubeutung legen und sich dabei noch eine feine Pension sichern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Beißend und zynisch überspitzt Michael Moore das Ganze, in dem er filmend den medizinisch- politischen Gegenbeweis zu den Vereinigten Staaten antritt: Er präsentiert das britische und französiche Gesundheitssystem und sucht vergeblich nach den "kommunistischen Wurzeln und Gefahren" in diesen vom Staat getragenen Systemen, vor denen die US- Eliten warnen, zu finden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Den Höhepunkt des Filmes macht die Szene aus, als Moore mit "9/11 Heroes",denen aufgrund ihrer Krankheitszustände, die aus den Rettungsarbeiten reslutieren, nach Kuba reist. Zuerst versucht er mit Hilfe eines Bootes nach Guantanamo zu gelangen, um dort für seine kranken Schiffskameraden die einzige kostenlose medizinische Versorungung der USA zu bekommen. Als dieser Versuch scheitert, begleitet er die Ex- Feuerwehrhelferinnen -und helfer in ein kubanisches Krankenhaus. Dort wird ihnen sofort gratis geholfen und alle fahren gesünder nach Hause zurück. Einer der Helfer bricht in Tränen aus, da er das erste Mal seit 9/11 ein CT- Röntgen bekommt. Eine andere der Mitgereisten beginnt aus Wut an zu weinen, da sie ein lebenswichtiges Medikament zu Hause dreimal im Monat für 120 Dollar von der Sozialhilfe kaufen muss und es hier in La Habana für 2 Cent in jeder Apotheke bekommt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Eines ist klar: Michael Moore neigt zu Übertreibungen und zu einer oft starken subjekiven Darstellung von Geschehnissen und er arbeitet mit einer starken Inszenierung von Bildern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Doch wie auch schon in den letzen Filmen, hat man aufgrund der gefühlten großen Ungerechtigkeit und des Wahnsinns das sichere Gefühl, dass diese Darstellungsweise "o.k". ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Offizielle Seite zum Film: &lt;a href="http://www.sicko-themovie.com/"&gt;http://www.sicko-themovie.com/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-4183894387037812865?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/4183894387037812865/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=4183894387037812865' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/4183894387037812865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/4183894387037812865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/10/michael-moore-sicko.html' title='Michael Moore- SICKO'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-613594033595465982</id><published>2007-10-04T01:10:00.000-07:00</published><updated>2007-10-04T01:49:27.912-07:00</updated><title type='text'>Klein: Katastrophenkapitalismus</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Sieben jahre nach ihrem Erfolg ,No Logo&gt; hat Naomi Klein  ein neues Buch auf den Markt gebracht:&lt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;&gt; In diesem Buch zeigt sie einmal mehr auf, unter welchen grausamen Bedingungen das globale wirtschaftliche System arbeitet und sich ausbreitet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Ihr theoretischer Ansatz ist spannend: Sie geht davon aus, dass sich der Kapitalismus gerade nach politischen und gesellschaftlichen Katatstrophen rasch und hemmungslos durchsetzt. Damit dies funktioniert, gibt es eine Reihe von Akteuren, die von Politikern ueber Wissenschaftlern bis Lobbyisten reichen, die sich vor allem auf die marktwirtschaftlichen Lehren von Milton Friedman stuetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Dieser hat sich sein ganzes Leben lang damit beschaeftigt die Logik des freien Marktes und des entfesselten Kapitalismus global zu verbreiten und dafuer die theoretische Grundlagen zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Als Beispiele fuer solche Katastrophen fuehrt Klein unter anderem Chile unter Pinochet , der von Friedman unterstuetzt wurde, den Hurrican Kathrina und auch den Irak Krieg an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Hier zeigt die Autorin mit welcher Kaelte und Unmenschlichkeit eine ganze Armada von Politikern und Profiteuren diese Umbrueche und Einbrueche nutzte und nuetzen um die gesellschaftkichen Rahmenbedingungen nach ihren Vorstellungen umzubilden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Ich habe  schon begonnen das Buch zu lesen und kann es nur jeder/m politisch Interessierten empfehlen, da es fluessig zu lesen ist und doch nicht darauf verzichtet, die Argumentationen wissenschaftlich zu belegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Gerade dieser Ansatz von Klein  hat mit wieder gezeigt, dass der Kapitalismus eine einschneidende Wende gesellschaftlichen Zusammenlebens herbeigefuehrt hat: Die Wirtschaft ist nicht mehr ein Mittel fuer die Befriedigung von Interessen der Bevoelkerung, sondern es hat sich umgedreht: Die Bevoelkerung muss sich durch politische Reformen gezwungenermassen den profitorientieretn Vorstellungen der Kapitalisten anpassen. Das wirtschaftliche System hat sich von seiner gesellschaftlichen Aufgabe geloest und ist zum Selbstzweck geworden: Grenzenlose Ausdehnung und Ausbeutung fuer grenzenlosen Gewinn. Diesen Ansatz haben vor allem Karl Polyani und Elmar Altvater auf der Basis von Karl Marx weiterenwickelt und treffen damit einen zentralen Aspekt jeglicher Kapitalismuskritik.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Mehr zum Buch unter folgendendem Link: &lt;a href="http://www.naomiklein.org/main"&gt;http://www.naomiklein.org/main&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;Auf dieser Seite findet man auch einen Kurzfilm zum Thema des Buches.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="body"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-613594033595465982?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/613594033595465982/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=613594033595465982' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/613594033595465982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/613594033595465982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/10/klein-katastrophenkapitalismus.html' title='Klein: Katastrophenkapitalismus'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-6503709042445599111</id><published>2007-08-02T04:55:00.000-07:00</published><updated>2007-08-02T05:22:37.592-07:00</updated><title type='text'>Von der Delegitimierung des barbarischen Kapitalismus</title><content type='html'>&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/neue-serie-marx-heute-totgesagte-leben.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Hier gelangt man zur Einleitung der Serie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/marx-heute-der-materialismus.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Teil 1. der Serie: Der Materialismus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/06/marx-heute-kapital-mehrwert.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Teil 2. der Serie: Kapital, Mehrwert und Akkumulation&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/09/marx-heute-entfremdung.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Teil 3. der Serie: Entfremdung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Von liberalen und konservativen politischen Beobachtern und Wirtschaftswissenschaftern ist immer wieder zu hören und zu lesen, dass die weltweite Armut, Hunger und Elend nur aus aus den Schranken entsteht die den Kapitalismus bremsen. Mit anderen Worten: Würde das (neo-) liberale Wirtschaftsmodell mit dem wohl gepriesenen weltumspannenden Freihandel nicht immer von Schutzzöllen völlig verartmer Fünftereweltländer, durch Gewerkschaften und sozialstaatliche Abgaben gebremst, lebten wir im Paradies auf Erden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Wir stehen also in der heutigen Debatte um die gesellschaftliche Zukunft vor einer Einbahn der Argumente: Der Kapitalismus, freilich wird eher der Begriff Marktwirtschaft verwendet- ist naturgesetzlich legtimiert. Punkt. Dieser Festschreibung der wirtschaftlichen Gesetzte, eingebettet in eine prinzipielle Alternativlosigkeit, ist es schwer mit Argumenten entgegenzutreten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Deshalb bedarf es einer kritischen Theorie, welche die Verhältnisse anfechtet. Diese Kapitalismuskritik hat mit Karl Marxeine schlagkräftige Basis.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Marx zeigt im ersten Band des Kapitals, dass die Enstehungsgeschichte des Kapitalismus entgegen den Interpretationen bürgerlich- konservativer Wissenschaftler keinesewegs eine Erfolgsgeschichte ist. Am Beispiel Engalnds zeigt er trefflich mit welcher Gewalt und Ausbeutung der Übergang von der agrarischen zur industriellen Wirtschaft erfolgte und wie einseitig und blind die Eliten für die gesellschaftlichen Entwicklungen waren:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;        &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; „Die ökonomische Struktur der kapitalistischen Gesellschaft ist hervorgegangen aus der ökonomischen Struktur der feudalen Gesellschaft. Die Auflösung dieser hat die Elemente jener freigesetzt. Der unmittelbare Produzent, der Arbeiter, konnte erst dann über seine Person verfügen, nachdem er aufgehört hatte, an die Scholle gefesselt und einer anderen Person leibeigen oder hörig zu sein. Um freier Verkäufer von Arbeitskraft zu werden, der seine Ware überall hinträgt, wo sie einen Markt findet, mußte er ferner der Herrschaft der Zünfte, ihren Lehrlings- und Gesellenordnungen und hemmenden Arbeitsvorschriften entronnen sein. &lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-style: italic;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Somit erscheint die geschichtliche Bewegung, die die Produzenten in Lohnarbeiter verwandelt, einerseits als Befreiung von Dienstbarkeit und Zunftzwang; und diese Seite allein existiert für unsre bürgerlichen Geschichtsschreiber. &lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-style: italic;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Andrerseits aber werden diese neu befreiten erst Verkäufer ihrer selbst, nachdem ihnen alle ihre Produktionsmittel und alle durch die alten feudalen Einrichtungen gebotenene Garantien ihrer Existenz geraubt sind. Und die Geschichte dieser ihrer Expropriation ist in die Annalen der Menschheit eingeschrieben mit Blut und Feuer“&lt;/span&gt; (Karl Marx, Das Kapital).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Marx zeigt schon treffend in der kaptalistischen Entstehungsgeschichte, dass es nicht mehr um eine Produktion zum Nutzen oder zur Befriedigung von Bedürfnissen geht, sondern nur mehr um eine Produktion als Selbstzweck. Dieses System funktioniert nur durch eine ständige Anhäufung von Geld und Kapital und eine grenzenlose Ausdehung des Raumes (siehe auch andere Marx Serien). Obwohl dieser wirtschaftliche Automatismus einer ständigen Konkurrenz aller gegen alle auch die sogeannten Kapitalisten- sprich Manager, Firmenchefs,etc- unterworfen sind, können die Protagonisten nicht frei gesprochen werden: Der ökonomische Zwang wird immer von voll zurechnungsfähigen Individuen ausgeführt, reproduziert und paradoxerweise eben auch gepriesen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Es ist auf jeden Fall spannend diese Passagen bei Karl Marx zu lesen, da man hier realisert warum wir heute eine Wirtschaftssystem als Naturgesetzt sehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; „Im Fortgang der kapitalistischen Produktion entwickelt sich eine Arbeiterklasse, die aus Erziehung, Tradition, Gewohnheit die Anforderungen jener Produktionsweise als selbstverständliche Naturgesetze anerkennt. (...) der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse besiegelt die Herrschaft des kapitalisten über den Arbeiter“&lt;/span&gt; (Karl Marx, Das Kapital).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Es geht also darum zu zeigen, dass Marx eine Art von Kritik formuliert, welche auch die gesellschaftlich und soziale Dimension der kapitalistischen Entwicklung verfolgt. Alternativen lassen sich wie Marx zeigt, nur durch eine radikale Infragstellung tradierter Abläufe formulieren, eben „aufzeigen, nachweisen, entlarven, in einem kleinen kritischen Säurebad Mythen und Fetische zu zerstören“ (Jean- Paul Sarte)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Auf den Punkt gebracht formuliert Robert Kurz:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“Das Rad der Zeit kann und soll natürlich nicht zurückgedreht werden, aber vielleicht bedarf es einer völligen historischen Delegitimation des Kapitalismus, der völligen Negation seiner angeblichen Fortschrittlichkeit in irgendeiner Hinsicht, um überhaupt jemals mit ihm Schluß machen zu können“.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Literaturhinweise:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Karl Marx. Das Kapital- Kritik der politischen Ökonomie, Körner Verlag&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Robert Kurz. Marx Lesen. Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrundert, Eichborn&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p face="arial" style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p face="arial" style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p face="arial" style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p face="arial" style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-6503709042445599111?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/6503709042445599111/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=6503709042445599111' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/6503709042445599111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/6503709042445599111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/08/von-der-delegitimierung-des.html' title='Von der Delegitimierung des barbarischen Kapitalismus'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-6092051077477575032</id><published>2007-07-11T04:06:00.000-07:00</published><updated>2007-07-11T04:08:13.973-07:00</updated><title type='text'>Kommentar zum Ende des Eurofighter Untersuchungsausschusses</title><content type='html'>&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Vorweg zur Errinnerung: Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie.Oder?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Beim medialen Miterleben des Untersuchungsausschusses zur Causa Eurofighter konnte man sich nicht immer ganz sicher sein, ob die Macht wirklich vom Volk aussgeht. Theoretisch gesehen ist in einem demokratischen System wie Österreich ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eines der zentralsten und essentiellsten Einrichtungen überhaupt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ein solcher Ausschuss ermittelt im Namen und auch mit der Macht der ganzen Gesellschaft und sollte wieder einmal theoretisch gesehen mit breitesten Befugnissen und Kompetenzen ausgestattet sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der aktuelle Ausschuss hat aber ein ganz anderes Bild gezeigt: Zeugen, die geladen wurden erschienen unentschuldigt nicht und angeforderte Beweise wurden lange zurück gehalten und dann lückenhaft vorgelegt. Interessant war auch, dass die Kronen Zeitung lauthals das Ende des Ausschusses forderte. Er sei zu teuer und bringe nichts. Also hat hat die Bevölkerung kein Interesse oder noch besser kein Recht zu erfahren was die Rumpolds, Steininger, Schüssels und Airchiefs dieser Republik so alles im „Namen der Republik“ veranstalten?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Also für mich ist der Ablauf und das Ergebnis des Ausschusses ein demokratiepolitisches Trauerspiel und spiegelt eine gesellschaftliche Grundtendenz wieder: Österreich besitzt kein Gefühl für eine demokratische politische Kultur. Diese Stimmung wird auch gezielt von Medien transportiert: Wichtig sind nur die Schlagzeilen bei Skandalen während der Untersuchungen. Niemand aber macht sich öffentlich Gedanken darüber, was für ein katastrophales Zeugnis&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;dieser Eurofighter Untersuchungsausschus der Demokratie in Österreich ausstellt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-6092051077477575032?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/6092051077477575032/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=6092051077477575032' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/6092051077477575032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/6092051077477575032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/07/kommentar-zum-ende-des-eurofighter.html' title='Kommentar zum Ende des Eurofighter Untersuchungsausschusses'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-1590379233724890214</id><published>2007-06-17T07:19:00.000-07:00</published><updated>2007-06-17T07:34:49.158-07:00</updated><title type='text'>Waldheim und die Opferthese</title><content type='html'>&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Robert Menasse schrieb über Kurt Waldheim, er sei ein „Aufklärer wider Willen“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Um zu verstehen, was Waldheim überhaupt aufgeklärt hat, ein kleiner Blick in die Geschichte der 2. Republik:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;                &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Mit Ende des 2. Weltkrieges wurde in Österreich ein für alle mal die große propagandistisch aufgebaute Illusion eines neuen paradisischen 3. Reiches zerstört. Die Frage, die nun die Nation beschäftigte war, wie soll man nun neu anfangen? Der Krieg verloren, die Städte zerbombt und das Land besetzt. Doch die Eliten fanden eine Möglichkeit, mit einem Schlag die Vergangenheit zu tilgen und einen kompletten Neuanfnag zu starten: Die Moskauer Deklaration. In dieser wurde, nach langen und zähen Verhandlungen, festgeschrieben, dass Österreich das erste Opfer des Nationalsozialismus war. Diese Verhandlungen waren wichtig, da&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;in der ersten Fassung noch von Mitschuld Österreichs die Rede war. Realpolitisch bedeutete dies, dass Österreich von alle&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Schulden reingewaschen wurde, keine Reparationszahlungen und auch keine Wiedergutmachung zu leisten hatte. Gesellschaftlich bedeutete dies, dass die Jahre des Nationalsozialismus aus der Geschichte Österreichs einfach gelöscht wurden. Mit Hilfe der Sozialpartnerschaft und einem konfliktverdrängenden Konsens wurde Österreich wirtschaftlich wieder auf Vordermann gebracht, die alten Nazis wurden schon für die Wahlkämpfe Ende der vierzige Jahre von den Parteien umgarnt und die braune Intelligenz konnte ihre alten Posten wieder besetzen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Mit Hilfe dieser „Opferthese“ funktionierte alles bestens bis plötzlich Kurt Waldheim während des österreichischen Präsidentenwahlkampfes auf Fragen nach seiner Vergangenheit während des Nazi-Regimes Gedächntislücken bekam, die sich aber mit steigendem politischen Druck wieder anfingen zu füllen. Man kann nicht behaupten Waldheim sei ein Kriegsverbrecher gewesen. Bezeichnend war aber, dass er mit seiner Auffassung einer einfachen „Pflichterfüllung“ die Interpretation der Geschichte einer ganzen Generation aufdeckte:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Es gab keine Mittäter oder Mittschuldige. Es gab nur Opfer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Robert Menasse scheibt dazu:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Waldheim aber definierte sich darüber, dass er nie etwas anderes gemacht hatte als alle anderen (seine Wähler) auch, bzw. was sie auch gemacht hätten- die Frage, was gemacht wurde, wurde durch die Frage, was man den sonst hätte machen sollen, ersetzt, Machen also mit Nichts- gemacht- Haben, Ohnmacht und Überleben gleichgesetzt, und in dieser Gleichsetzung war die Kluft zwischen dem höchsten Beamten des Staates und der breiten Masse der Staatsbürger nahtlos aufgehoben“&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Solidarierung des Wahlvolkes mit dem ÖVP Wahlslogan „ Jetzt erst recht“ die Waldheim zum österreeichischen Präsidenten machte, zeigte auch wie stark sich die Gesellschaft durch diese Affäre in ihrem Selbstverständnis einer verdrängten Geschichte bedroht und letzlich auch verletzt sah.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem konnten die aufklärerischen Entwicklungen nicht mehr aufgehalten werden:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Weil es durch ihn deutlich wurde: Was zuvor dumpfe, uneingestandene, allgemeine Identität Österreichs war, wurde erst durch deren Personifizierung im höchsten Amt des Staates weithin sichtbar“ &lt;/span&gt;(Menasse). Allmählich wurde das Fragen nach den sieben Jahren Österreich und Nationalsozialismus möglich. Die österreichische Politk realisierte auch diese Entwicklungen und begann auch offiziell die Geschichte aufzuarbeiten. So wurden Nationalfonds zur&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wiedergutmachung und für Reparationen an die Opfer des Regimes eingerichtt, Mahn- und Denkmäler aufgstellt und der 5.Mai wurde zum offziellen Gedenktag der Republik. Langsam begannen auch Politiker öffentlich die Opferthese durch eine Mittäterthese zu ersetzen. Dieser Prozess wurde dann durch die Wehrmachtsausstellung und die damit verbundenen Debatten und Aufarbeitungsdiskurse verstärkt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Schließlich und das meint auch Menasse mit „Aufklärer wider Willen“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„löste die Waldheim- Affäre eine langfristige Transformation in der Konstruktion der österreichischen NS- Vergangenheit aus“ (Manoschek). Das Waldheim in seinem  Testament  als Grund für das  späte Auseinandersetzen mit der  NS- Vergangenheit  seine langen Auslandsaufenthalte nennt, deckt aufs Neue  das  völlig verquere Geschichtsverständnis einer ganzen Generation auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Das dieses Thema immer noch aktuell ist zeigt auch der Umstand, dass die SPÖ über 60 Jahre gebraucht hat, um mit der Studie „Braune Flecken in der SPÖ“ ihre NS- und Nachkriegsvergangenheit aufzuarbeiteten. Wie lange die zweite große Volkspartei ÖVP noch dazu braucht ist mehr als fraglich, zumal im Parlamentsklub immer noch ein Bild von Engelbert Dollfuß die Wand ziert und der ehemalige Bundeskanzler und aktuelle Klubchef Wolgang Schüssel im Jahr 2000 der „Jerusalem Post“ zum Jahrestag des Novemberprogroms mitteilte:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Der souveräne österreichsiche Staat war das erste Opfer des Naziregimes. Die Nazis nahmen Österreich mit Gewalt. Die Österreicher waren das erste Opfer“ (zitiert nach Manoschek).&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Quellen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Manoschek, Walter (2001). Die Wehrmacht und die Ausstellung „Vernichtungskrieg“, ÖZP 1/2001&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Menasse; Robert (2005). Das war Österreich, Suhrkamp.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-1590379233724890214?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/1590379233724890214/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=1590379233724890214' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/1590379233724890214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/1590379233724890214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/06/waldheim-und-die-opferthese.html' title='Waldheim und die Opferthese'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-4255052804890491936</id><published>2007-06-01T05:40:00.000-07:00</published><updated>2007-06-01T06:02:09.052-07:00</updated><title type='text'>Hässliche Emanzen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;"Seit 1973 wird die Reproduktionsrate für die gesunde Aufrechterhaltung unseres Volkes nicht mehr erreicht die Folge davon ist, hinsichtlich der Finanzierung unseres Pensionssystems, ein&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;übermäßiger Zuzug von Ausländern mit allen seinen negativen Auswirkungen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;(...)"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;"Hier (Abtreibung , Anm. d. Red.) das Argument der Entscheidungsmöglichkeit der Frau über ihren Körper anzuführen ist haltlos, da die Frau bereits durch die Empfängnis defi nitiv die Verantwortung für das ungeborene Leben auferlegt bekommt."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;"Es gibt nun mal naturgegebene Unterschiede zwischen Mann und Frau, auch&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt; wenn das so manche Radikal-Emanze nicht wahrhaben will. Diese Unterschiede weisen uns auch bestimmte Rollen in der Gesellschaft und im Arbeitsleben zu. Es gibt Berufsarten, die der männlichen oder weiblichen körperlichen wie auch geistigen Spezifikation eher entsprechen und deshalb auch mehrheitlich von den jeweiligen Geschlechtern ausgeübt werden."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;"Eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben der Frau ist es, Kinder zu gebären."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; "Niemand will behaupten, VSStÖ und GRAS hätten keine Ideen – jetzt erheben sie die Forderung nach einem Pfl ichtfach „Gender Studies“ für alle Studienrichtungen – damit hässliche Emanzen eine weitere Spielwiese gewinnen. Bravo!"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wer noch immer nicht überzeugt ist mehr Wahnsinnigkeiten unter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.rfs.at/sbg/archiv/RingSS07.pdf"&gt;http://www.rfs.at/sbg/archiv/RingSS07.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.rfs.at/"&gt;www.rfs.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-4255052804890491936?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/4255052804890491936/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=4255052804890491936' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/4255052804890491936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/4255052804890491936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/06/hssliche-emanzen.html' title='Hässliche Emanzen'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-1685531939330920799</id><published>2007-04-14T04:57:00.000-07:00</published><updated>2007-04-14T05:12:18.739-07:00</updated><title type='text'>Kommentar zu den politischen Entwicklungen in Südamerika</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Diese gemeinen Linken machen lauter Sachen, die für die gemäßigten Kräfte in Europa und den USA einfach nicht in ihr eingeschränktes Weltbild passen: Sie ändern das 500 Jahre alte Gesetz der grenzenlosen Ausbeutung Südamerikas und sind so frech ihre Ressourcen und Industrie wieder zu verstaatlichen. Die Konservativen nennen das Verletzung der marktwirtschaftlichen Logik.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Chavez und Co wollen sich auch nicht mehr damit begnügen, CNN Espagnol als Informationsmonopol in Mittel- und Südamerika anzuerkennen und einen eigenen amerikaweiten Informationssender zu etablieren. Die Konservativen nennen das Gleichschaltung der Medien.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die gewählten progressiven Politiker machen aktive Armutsbekämpfung mittels Armeenküchen, Kleinstkrediten und Arbeitsprogrammen. Die Konservativen nennen das linken Populismus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Morales und seine Mitstreiter klagen an, dass riesengroße fruchtbare Landstiche, die im Besitz einer kleinen reichen Elite sind,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;aus spekulativen Maklergründen brach liegen, während die  bevölkerungsmäßig stärksten Bauern am Hungertuch nagen. Das wollen sie ändern und die Konservativen nennen das eine skandalöse Enteignung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Für mich sind die Entwicklungen am süßamerikanischen Kontinent ein Lichtblick in diesem düsteren Kapitel globaler Ungerechtigkeiten. Sie gibt ein wenig Hoffung, dass die hemmungslose Wachstumslogik des enthemmten Kapitalismus nicht endgültig zum&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;der Stein der Weisen der Zivilisation hochstilisiert wird. Die Antwort auf diese&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;völlig inhumanen Wirtschaftslogik kann nur ein revolutionäres Konzept sein, dass  die Ressourcen aber vor allem den Mut hat, diesem System eine Alternative entgegen zu stellen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Die Konservativen reden von einem korrupten, populistischen und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;diktatorischen System in Südamerika, dem es  schnellst möglich gilt Einhalt zu gebieten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ich jedoch sage mit den Worten von&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;span lang="DE-AT"&gt;Gracchus Babeuf:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "Möge der Kampf beginnen um das berühmte Kapitel der Gleichheit und des Eigentums! Möge das Volk alle alten barbarischen Institutionen stürzen! Möge der Krieg des Reichen gegen den Armen endlich diesen Anschein großer Kühnheit auf der einen und großer Feigheit auf der anderen Seite einbüßen."&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="FR"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-1685531939330920799?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/1685531939330920799/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=1685531939330920799' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/1685531939330920799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/1685531939330920799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/04/kommentar-zu-den-politischen.html' title='Kommentar zu den politischen Entwicklungen in Südamerika'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-2570058329462528299</id><published>2007-04-02T12:27:00.000-07:00</published><updated>2008-11-13T03:49:44.412-08:00</updated><title type='text'>Kapitalismus und Ökologie</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;Anwachsen des Ozonlochs, Anstieg des Meeresspiegels, Weltklimawärmung, starke Zunahme von Naturkatastrophen, Überfischung der Weltmeere, Rückgang des ewigen Eises sind nur einige der bestimmenden Schlagszeilen der Medien in den letzten Monaten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Einher mit diesen auftretenden Phänomenen drängt sich immer stärker die globale Frage nach der Endlichkeit von Ressourcen auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Hier stellt sich nun deutlich die Frage nach dem Zusammenhang zwei Komponenten: Kapitalismus und Klimawandel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Der Politolge Elmar &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Altvater weist darauf hin, dass diese Gleichzeitigkeit von kapitalistischen Wachstum und Expansion und der Steigerung der Emissionen und Verschmutzung ein „Marktversagen“ ist, welches in der (neo-) klassischen Theorie ausgeklammert wird: Die Kategorien des&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt; Kapitalismus können n&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFbp9-8N8I/AAAAAAAAABw/VfMCuSUtNEQ/s1600-h/gore2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 203px; height: 162px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFbp9-8N8I/AAAAAAAAABw/VfMCuSUtNEQ/s400/gore2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048917433830356930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;ur aufrecht erhalten werden, solange die Dimensionen der Natur- also Raum und Zeit- ausgeklammert werden. Wären die Marktheorien, welche von einem „alles“ regelnden Markt ausgehen, nicht losgelöst von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„historischer Zeit und geographischem Raum&lt;/span&gt;“ (Altvater), müssten sie darauf hinweisen dass der Verbrauch von Ressourcen und Energie irreversible Auswirkungen auf die Umwelt und die Natur hat, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„(...) gleichgültig ob Externalitäten internalisiert werden oder nicht“&lt;/span&gt; (A&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;ltvater).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Die Gesetze der kapitalistischen Produktion unterliegen den Sachzwängen dieser Wirtschaftsformation oder wie Marx meinte, dem &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„stummen Zwangs der ökonomischen Verhältnisse“&lt;/span&gt; (Marx ) &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Dies bedeutet vor allem die schon erwähnte, für jeden Kapitaleigentümer existentielle Unterwerfung gegenüber einem ständigen Wachstum, sprich ständiger Akkumulation. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Das vorhin erwähnte Fehlen des Raum- und Zeitbezuges der klassischen Wirtschaftstheorien und der kapitalistische Akkumulationsprozess haben zur Folge, dass die Produktion von Gütern keinen Bezug zu ökologischen und nachhaltigen Zielsetzungen habe&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;n.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Innerhalb des Konkurrenzkampfes des Kapitals kann nur der gewinnen, der die geringsten Kosten für die Produktion hat. Also kurz gesagt, es existiert keine Berücksichtungen der externen Kosten beziehungsweise Nebenprodukte der Produktion.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Es hat sich gezeigt, dass die &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; „Annahme, dass der physische Input endlos ausgedehnt werden könnte, um einen ewig wachsenden Ouput hervorzubringen, (...) ökologischer Unsinn (ist), denn nichts in der physischen Welt wir endlos wachsen können“ (Altavter)&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Die heute vorherrschende neoliberale Wirtschafts- aber auch Politikpraxis erkennt Grenzen nicht auf der Ressourcenseite sondern vor allem an unzureichenden Politikoutputs, sprich govern&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;ance, welche zu schlechte und daher unprofitable Bedingungen für Kapitalinvestitionen schaffen, denn&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„I(i)n einer kapitalistischen Gesellschaft geht es nicht um Wachstum schlechthin, sondern um effizientes Wachstum, das zielgerichtet ist. Dieses Ziel lautet (...): Profitabilität, Rentabilität&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;, Rendite“ (Altvater ).&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Also es geht nicht darum, die Form des Wirtschaftens zu überdenken und kritisch die Wachstumsgrenzen zu betrachten sondern die Krisen und Katastrophen weltweit werden auf ein einziges simples Konzept reduziert: Es gibt global zu wenig Wachstum, deshalb muss alles daran gesetzt werden die Konjunktur anzukurbeln. Die Umstände&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt; du Begleiterscheinungen die für das Ziel von Nöten sind wenn überhaupt zweitrangig.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Die ständige Akkumulation des Kapitals bleibt also&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;die Grundbedingung unseres aktuellen Wirtschaftssystems eine. Die vorherrschende Wirtschaftstheorie verwendet hier eher den Begriff des Wachstums: Ständiges Wachstum der Wirtschaft ist das vorherrschende wirtschaftspolitische Credo, wird zum&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Hauptziel jeder funktionierenden Gesellschaft erhoben und gilt als politisches Allheilmittel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Das Wirtschaften einer ständigen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Wac&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFbgN-8N7I/AAAAAAAAABo/MKhg9Sojhnc/s1600-h/gore1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 210px; height: 167px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFbgN-8N7I/AAAAAAAAABo/MKhg9Sojhnc/s400/gore1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048917266326632370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;hs&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;tumslogik, die den Gesetzen der Akkumulation folgt. Dies hat zur Folge, dass die Menschheit aktuell mehr an Ressourcen verbraucht als der Planet verkraftet. Gleichzeitig steigt das Belastungsniveau des Ökosystems durch die Zivilisation und bringt dadurch das Gleichgewicht der Natur durcheinander. Bei der Betrachtung dieser Problematik zeigt sich, dass dieser Umgang mit der Natur vor allem durch die Regionen beziehungsweise Staaten forciert wird, in denen das kapitalistische Wirtschaftssystem am stärksten ausgeprägt ist: Dies sind die führenden&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Industrienationen USA, die Staaten&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;der Europäischen U&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;nion, Russland und in zunehmenden Maße China.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kontext&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;lässt sich feststellen, dass ein exorbitanter Ressourcen-&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und Energieverbrauch eine steigende Umweltbelastung und –zerstörung mit sich bringt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Der Motor des Kapitalismus, also der Profit, kann nur durch permanente Ausbeutung der natürlichen Ressourcen angetrieben werden. Hier vollzieht sich eine Inwertsetzung von natürlichen Rohstoffen, welche für das Wachstum unabdingbar sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;Es hat sich deutlich gezeigt, dass dem Kapitalismus ein Wachstumsfetisch und eine als Motor dienende Meh&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;rwertproduktion zu Grunde liegt. Dieser daraus resultierende bedingungslose Konkurrenzkampf am Markt kennt aus wirtschaftslogischen Gründen keine Raum und keine Zeit für nachhaltiges Wirtschaften. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; „Die kapitalistische Produktionsweise ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass sie sich zu ihrem eigenen stofflichen Inhalt gleichgültig verhält. Die Produktion&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;von Gütern ist von vornherein auf ihre mögliche Darstellung in Geld hin zugerichtet und zugeschnitten. (...) Die Produktionsverfahren werden vielmehr am gebot der Profitmaximierung ausgerichtet“ (Dornis).&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Die Folgen dieser Wirtsch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;aftslogik haben katastrophale Auswirkungen für das globale ökologische Gleichgewicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wirtschaftliche und politische Versuche diese Probleme zu Lösen folgen wiederum nur den systemischen Regeln und Gesetzmäßigkeiten des Marktes. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Es drängt sich schlussendlich immer die Frage nach der Überwindbarkeit dieser Problematiken auf. Die Ausführungen haben gezeigt, dass die aktuellen Entwicklungen die ökologische Balance der Erde auf das Äußerste gefährdet. Ohne eine radikale Änderungen der Funktionsweise der Wirtschaft und unserer Lebenseinstellungen wird de Zukunft der nachfolgenden Generationen auf Spiel gesetzt. Wie lässt sich das aktuelle System nun ändern, wenn es sich überhaupt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Es drängt sich schlussendlich &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFcQt-8N9I/AAAAAAAAAB4/lb8vDG_1K8Y/s1600-h/gore3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 212px; height: 170px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFcQt-8N9I/AAAAAAAAAB4/lb8vDG_1K8Y/s320/gore3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048918099550287826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;dir Frage nach der Überwindbarkeit dieser Problematiken auf. Die Ausführ&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;ungen haben gezeigt, dass die aktuellen Entwicklungen die ökologische Balance der Erde auf das Äußerste gefährdet. Ohne eine radikale Änderungen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;der Funktionsweise der Wirtschaft und unserer Lebenseinstellungen wird die Zukunft der nachfolgenden Generationen auf Spiel gesetzt. Wie lässt sich das aktuelle System nun ändern, wenn es sich überhaupt ändern lässt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Elmar Altvater geht bei der Beantwortung dieser Frage und an Anlehnung an Ferdinand Braudel davon aus, dass es nicht durch eine Revolution von innen zu einer Änderung des Wirtschafsystems kommen wird, sondern diese durch einen externen Schock herbeigeführt wird:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; „Der Kapitalismus, davon bin ich .... überzeugt, kann nicht durch einen „endogenen“ Verfall zugrunde gehen; nur ein äußerer Stoß von extremer Heftigkeit im Verein mit einer glaubwürdigen Alternative könnte einen Zusammenbruch bewirken...“ (Braudel).&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Dieser externe Schock ist laut dem Politikwissenschafter Elmar Altvater das Ergebnis eines exorbitanten Ressourcenverbrauchs und dem damit verbundenen Klimawandels.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Das Eintreten dieses externen Schocks ist dann erreicht, wenn die Grenzenlosigkeit des Kapitalismus an die natürlichen Grenzen der Umwelt stößt beziehungsweise sie überschreitet. Natürliche Ressourcen werden nicht mehr vorhanden sein, Wälder werden abgeholzt sein und es wird jedwedes Land verbraucht sein, sodass sich die Wirtschaft nicht einfach einen neuen, noch nicht verbrauchten, Landstrich suchen kann. Altvater weißt aber auch darauf hin, dass es möglicherweise noch etwas mehr als dieser soeben beschriebenen Dinge bedarf, nämlich einer „glaubwürdigen Alternative“ zum Kapitalismus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Karl Marx geht in seiner Kapitalismus Kritik davon aus, dass eine gesellschaftliche Bewusstseinsänderung durch eine Änderung der ökonomischen Basis erfolgt. Es stellt bei der Annahmen Altvaters die Frage, ob dieser externe Schock zuerst die Wirtschaft und ihre Produktionsweise, das Bewusstein oder vielleicht sogar beides gleichzeitig verändert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Weiters wird bei der Behandlung dieses Themenscherpunkts deutlich, dass die marxistischen Grundannahmen einer dem Kapitalismus innewohnenden Wachstumsfetischs und der permanenten Überwindung von natürlichen Grenzen auch aktuell von hoher Relevanz ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Es wird klar, dass die sogenannten systemimmanenten Sachzwänge, die lösgelöst von Raum und Zeit universelles Gesetz sind, nicht nur auf das Wirtschaften alleine beschränkt ist, sondern auch teilweise irreversible Auswirkungen auf den Lebensraum und somit auf unsere Existenzweise hat.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Auch wenn Karl Marx dass Thema Umwelt und Kapitalismus im Verhältnis zu anderen im „Kapital“ gemachten Analysen relativ knapp ist, so hat zeigt sich dass Marx mit seiner wissenschaftlichen Kritik des Kapitalismus und deren Auswirkung auf die Gestaltung unserer Lebens- und Gedankenwelt auch heute noch aktuell ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„So wie der Kapitalismus bisher praktiziert wird, ist er eine profitorientierte, nicht nachhaltige Verirrung in der Entwicklung des Menschen“ (Hawken/ Lovins/ Lovins).&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jeder Fortschritt der kapitalistischen Agrikultur ist nicht nur ein Fortschritt der Kunst den Arbeiter, sondern zugleich in der Kunst den Boden zu berauben, jeder Fortschritt in der Steigerung seiner Fruchtbarkeit für eine gegebene Zeitfrist zugleich ein Fortschritt im Ruin der dauernden Quellen dieser Fruchtbarkeit. Je mehr ein Land (...) von der großen Industrie als dem Hintergrund seiner Entwicklung ausgeht, desto rascher dieser Zerstörungsprozess. (...)&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-style: italic;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und de Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen des Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter“ (Marx).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bildquellen: &lt;/span&gt;Wallpapers des FIlms Eine Unbequeme Wahrheit von Al Gote, Internet- Homepage http://movies.uip.de/eineunbequemewahrheit/ait_live/&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="font-style: italic; text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: arial; font-style: italic; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-2570058329462528299?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/2570058329462528299/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=2570058329462528299' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/2570058329462528299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/2570058329462528299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/04/kapitalismus-und-kologie.html' title='Kapitalismus und Ökologie'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RhFbp9-8N8I/AAAAAAAAABw/VfMCuSUtNEQ/s72-c/gore2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-3669781853509044768</id><published>2007-02-03T05:35:00.000-08:00</published><updated>2008-11-13T03:49:44.596-08:00</updated><title type='text'>Die "Zauberer Jackl" Prozesse in Salzburg</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Die Hexen- und Hexerprozesse im Zuge der Verfolgung des Zauberers Jackl waren&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;die schlimmsten auf dem ganzen Territorium der Habsburger Monarchie.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Federführend in den Salzburger Hexenverfolgungen beziehungsweise Zauberer-Verfolgungen war die katholische Kirche mit ihrem irdischen Vertreter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Gandolf_von_Kuenburg"&gt;Erzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg&lt;/a&gt; (1668- 1687), die sich je nach Quelle von 1677 bis 1690 hinzogen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Was waren nun die Hintergründe für diese Prozesse und vor allem wer war dieser Zauberer Jackl, vor dem das Erzbistum so große Angst hatte?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Die Protokolle der Salzburger Hexenprozesse zeigen, in welch bitterer Armut gerade die mehrheitsstellende Landbevölkerung lebte.&lt;br /&gt;Ein großes Problem dieser Zeit waren verheerende Missernten und Umwelteinflüsse wie&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Unwetter und Überschwemmungen, die es den Bauernfamilien schwer machten zu überleben. Zudem musste auch ein Teil der Ernte an die feudale Herrschaft abgeliefert werden.&lt;br /&gt;Viele Familien bettelten sich um zu überleben oft weit voneinander getrennt durch die Länder des Erzbistums Salzburg und des Salzkammerguts.&lt;br /&gt;In diesen Zeiten des bitteren Überlebenskampfes und der Ausgeliefertheit gegenüber der Natur, wurde nach Erklärungen für das Unerklärliches gesucht. So kam es auch, dass Menschen, die auf irgendeine Weise „anders“ und „eigenartig“ waren, sehr misstrauisch betrachtet wurden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Genau diese Angst und Unwissenheit nutzte die katholische Kirche für ihre Inquisition von nicht kirchenkonformen oder kirchenfeindlichen Personen aus. Die Absicht dahinter war mitunter die Macht und den Respekt der Kirche zu sichern und den alleinigen Anspruch als wahre und richtige Religion mit Nachdruck zu erheben. Ein weiterer Aspekt war der Versuch des herrschenden Klerikus die steigende Anzahl der Bettlerinnen und Bettler unter Kontrolle zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Den Anfang der Verfolgungen machte die Festnahme von&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;von Jackls Mutter Barbara Koller, die aus einer Werfener Abdeckerfamilie („Schinderfamilie“) stammte.&lt;br /&gt;Als der Vater starb und die Familie in schweren finanziellen Nöten war, zogen die beiden bettelnd durch das Salzkammergut und das Land Salzburg.&lt;br /&gt;Barbara Koller wurde gefasst und wegen Diebstahl und Verzauberung von Tieren hingerichtet und gegen den Sohn wurden etliche Haftbefehle und Prämien ausgesetzt. Er wurde von Kirche als die Verbindung zur Zauberei angesehen .&lt;br /&gt;Da der sogenannte junge „Zauberer Jackl“ nie gefasst werden konnte, wurden seine Kräfte und die vermutete Hexerei immer glaubhafter und die Angst und der Verfolgungswahn der Machthaber stieg.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;So wurde also Jagd auf alle gemacht, die in irgendeiner Weise unter Verdacht standen den „Schinderjackl“ zu kennen oder gar Kontakt zu ihm gehabt zu haben.&lt;br /&gt;Da es zu dieser Zeit etliche Kinder gab, die von zu Hause wegliefen und in kleinen Gruppen bettelnd herum zogen, wurde viele dieser Jugendlichen vorgeworfen, Mitglieder der ominösen „Zauberer Jackl Gruppe“ zu sein.&lt;br /&gt;Aus diesem Grund war ein Großteil der hingerichteten SalzburgerInnen Kinder aus ländlichen Bauernfamilien.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RcSS_CiiO9I/AAAAAAAAAA0/xTvGvnDhcp4/s1600-h/DSC01402.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027304695763450834" style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RcSS_CiiO9I/AAAAAAAAAA0/xTvGvnDhcp4/s200/DSC01402.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RcSSwCiiO8I/AAAAAAAAAAs/Q-65hNGOnoM/s1600-h/DSC01403.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5027304438065413058" style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RcSSwCiiO8I/AAAAAAAAAAs/Q-65hNGOnoM/s200/DSC01403.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Die Gefangenen wurden zuerst im Rathaus der Stadt Salzburg eingekerkert. Da dieser Raum zu klein wurde, wird davon ausgegangen, dass der 1470 in die Stadtmauer integrierte &lt;a href="http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/salzburg/allgemein/frau_percht.html"&gt;Hexenturm&lt;/a&gt; in der heutigen Paris Lodron Straße ausgebaut und erweitert wurde.&lt;br /&gt;Dieser Turm war bis 1944 im original erhalten und sein Dach zierte ein Blechfahne in der Form einer besenreitenden Hexe.&lt;br /&gt;Nach einem Bombenschaden wurde das Haus neu errichtet. Eine Gedenktafel erinnert heute an den ursprünglichen Zweck dieses Hauses.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Die Verdächtigen wurden solange Folter und Gewalt ausgesetzt, bis sie Geständnisse ihrer nie vollbrachten Taten und Denunzierungen gegenüber anderen zugaben und aussprachen.&lt;br /&gt;Auf diese Weise wurden in den Jahren der Jackl Prozesse 198 verdächtige Personen festgenommen, von denen 138 im Namen des Erzbischofs von Salzburg hingerichtet wurden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Für den Erzbischof von Salzburg war die Verfolgung vom Jackl und seinem Gefolge so wichtig, dass er eigens die "Peinliche Ordnung Maximiliani Gandolphi" verabschiedete. Sie bildete die Grundlage für&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;die Zauberer-Jackl-Prozesse.&lt;br /&gt;Zuständig dafür war das Stadtgericht Salzburg, das unter Leitung des Hofrats arbeitete und eigene Juristen und Gehilfen anstellte, die sich mit der genauen Planung der Verfolgungen und Prozessen beschäftigte.&lt;br /&gt;Diese straffe Organisation war deshalb so wichtig, da gemäß der erzbischöflichen Verordnung die Gefangenschaft,&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Folter und Hinrichtung in der Stadt Salzburg stattfinden musste.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Der Erzstift zu Salzburg suchte in den Nachbarregionen um Verbündete bei der Suche nach dem mystischen Jackl und half diesen auch bei den lokalen Verfolgungen und Prozessen. So berichtet zum Beispiel die Stadtchronik von Goisern:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;"Anno 1678 entstunde im Erzstift Salzburg ein Erzzauberer, im gemein der Zauberer Jägel genannt, welcher auch neben seyner zauberey abentheyerlich Possen trieb, dem Doktor Faust gleich; es konnte ihme niemand gefänglich bekommen. Er hat mit seiner Zauberey viel hundert Menschen verführt, wie dann obbemeltes Jahr 1678 in der Erzstift über hundert Personen solchermaßen hingericht; erstlich hat man einen scheitterhaufen, allwo ein holzerner Pfahl gesteckt, zugericht, selbe darauf gebunden und also erwürget und hernach verbrannt, etliche von ihnen aber lebendig verbrennt. Man hat es lange Zeit hernach noch nicht ausrotten mögen. Den Erzbößwicht hat man aber noch anno 1681 nicht bekommen."&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Die nächste Mozartkugel wird zum Thema der Judenverfolgungen in Salzburg ausgepackt. Schon soviel vorweg: Die Verfolgung dieser Minderheit hat in Salzburg über viele Jahrhunderte beinahe schon Tradition. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Fotos&lt;/span&gt;: Der Rote Stift&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Quellen zum Text:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;a href="http://www.stadt-salzburg.at/pdf/stadtchronik16-bis18-jh-.pdf"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Chronik der Stadt Salzburg 16-18 Jahrhundert&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;a href="http://www.wikiservice.at/upload/NggWiki/jenewein_hexen.pdf"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Jennewein, Herbert (2001). Regionale Schwerpunkte der Hexenverfolgungen und Zaubereiprozesse, Seminararbeit an der Uni Innsbruck&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://www.nachrichten.at/magazin/wochenende/230218?PHPSESSID=a1a66e9477577415e035d8a1678e6806"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Kurz Michael (2003). Der Wahn um den Zauberer, in: Oberösterreichische Nachrichten vom 29.11.2003&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://www.apropos.or.at/html/show.php?rubrik=1&amp;id=323"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Leonhardt Henrike (2003). Der Kampf um ein "fleckenloses Salzburg" hat Tradition, in: Apropos, Nr. 65&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;Lehrerarbeitsgemeinschaft Salzburg (1993).Heimatkunde Stadt Salzburg, Eigenverlag der Salzburger Sparkasse, Salzburg&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/salzburg/allgemein/frau_percht.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;www.sagen.at&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" face="arial"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-3669781853509044768?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/3669781853509044768/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=3669781853509044768' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3669781853509044768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/3669781853509044768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2007/02/die-zauberer-jackl-prozesse-in-salzburg.html' title='Die &quot;Zauberer Jackl&quot; Prozesse in Salzburg'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yKX4jJk3zCg/RcSS_CiiO9I/AAAAAAAAAA0/xTvGvnDhcp4/s72-c/DSC01402.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116749901237790249</id><published>2006-12-30T07:48:00.000-08:00</published><updated>2006-12-30T09:19:14.346-08:00</updated><title type='text'>Kritik an der reinen Vernunft</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1063/2662/1600/972812/DEMO1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 277px; height: 184px;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1063/2662/320/928291/DEMO1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Es hört sich ganz vernünftig an, sagt man uns, freie Märkte auf der ganzen Welt, freier Kapitalverkehr, freie Wahlen, 16 Jahre konkurrenzloser Kapitalismus und das System funktioniert. Steigende Armut, uferloser Konkurrenzkampf, Habgier vor Solidarität aber&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;es hört sich ganz vernünftig an, sagt man uns. Maßlose Ausbeutung, weltweite Sklaverei, Reichtum ohne Gewissen, trotzdem: Es hört sich ganz vernünftig an, so sagt man uns. Aber wir haben genug davon vernünftig zu sein! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Genug davon in einem System zu leben, dass Essen für 12 Milliarden produziert, während anderswo Millionen den Hungertod sterben, genug von Ignoranz, Profitgier, Rassismus und marktwirtschaftlicher Propaganda. Wir leben in einer Welt in der skrupellose Konzerne für den Tod von Millionen von Kindern verantwortlich sind. Eine Welt in der die Forschung an Anti-Aging Produkten wichtiger ist, als die Bekämpfung von Kinderlähmung. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Und wir schämen uns in einer Gesellschaft zu leben, die Festungen errichtet und Mauern baut, um die von ihr Ausgebeuteten wieder ins Elend zurückzuschicken. Hört sich das vernünftig an? So oder so, wir bleiben unvernünftig, wir wollen, nein, wir fordern eine Gesellschaft nach sozialistischen Prinzipen: Freiheit der Gedanken, Humanismus, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Pazifismus, Wohlstand für alle. Aber schließlich sind wir nur unvernünftige Träumer, die im Malbuch des Kapitalismus mit roten Stiften über die Ränder malen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Die  Redaktion des  Roten Stifts!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116749901237790249?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116749901237790249/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116749901237790249' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116749901237790249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116749901237790249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/12/kritik-der-reinen-vernunft.html' title='Kritik an der reinen Vernunft'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116579116654568327</id><published>2006-12-10T14:51:00.000-08:00</published><updated>2006-12-10T14:52:48.316-08:00</updated><title type='text'>Pinochet – Tod eines Tyrannen!</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der chilenische Ex- Diktator Augusto Pinochet ist Tod. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Von 1973 bis 1990 war der General in Chile an der Macht eines Systems, dass sich mit Morden und Folterungen an unzähligen Oppositionellen, Regimekritikern und Andersdenkenden festigte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; Der gewählte linke Präsident Chiles Salvador Allende wurde, wie heute bekannt ist, mit aufwendiger Hilfe des US – Geheimdienstes CIA durch die Luftangriffe vom 11. September 1973 auf den Präsidentenpalast gestützt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Nach diesem Putsch waren Kommunistinnen und Kommunisten in Chile der Staatsfeind Nummer 1 und Pinochet und sein Terrorregime wurden während des Ost- West Konflikts zur Symbolfigur für den Kampf gegen den Sozialismus. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; Der grausame Diktator wurde nie rechtskräftig für seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt und zeigte auch bis zu seinem Tod keine Reue für seine Taten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; Nun liegt es an den Kindern der neuen linken Revolution , alles daran zu setzen, auf dem südamerikanische &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Kontinent die Voraussetzungen für eine freie und soziale Gesellschaft zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; Sozialismus oder Barbarei!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116579116654568327?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116579116654568327/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116579116654568327' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116579116654568327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116579116654568327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/12/pinochet-tod-eines-tyrannen.html' title='Pinochet – Tod eines Tyrannen!'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116439224208555560</id><published>2006-11-24T10:17:00.000-08:00</published><updated>2006-11-25T05:28:52.293-08:00</updated><title type='text'>Rosarote Wahrheiten!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table id="HB_Mail_Container" height="100%" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" border="0" unselectable="on"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr height="100%" width="100%" unselectable="on"&gt;&lt;td id="HB_Focus_Element" valign="top" width="100%" background="" height="250" unselectable="off"&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Lieber Herr Gusen-Power!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank, dass Sie Josef Broukal zu diesem einmaligen Statement über Studiengebühren überreden konnten. Dank Ihnen präsentiert uns die SPÖ wieder ihr wahres Gesicht und zeigt uns auf, dass die Zeit der Ideen und Grundsätze ein für alle Mal vorbei ist!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Auch kann ich Ihnen nur gratulieren, dass Sie das ausgereifte Konzept des Studien- Darlehens angesprochen haben.                                                                                                                           Da sieht man schon die ersten Fortschritte Ihrer Verhandlungen mit der ÖVP: Es ist alles bestens mit Karl- Heinz Grasser koordiniert, der ja die, wie er sie nennt, „Orchideenfächer“ am besten gleich abschaffen will: Zu unrentabel seien sie und der geistige Output ist außerdem viel zu kritisch. Für die Darlehen kompatibel sind dann endlich nur mehr die von der Wirtschaft geforderteren Studien, welche dank der tollen Uni- Autonomität gleich mit ihrem Mäzenatentum den Lehrplan vorgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nur ein bisschen schlecht koordiniert von Ihnen, dass jetzt wieder alle aus der Partei versuchen, diesem „Ausrutscher“ eures Wissenschaftssprechers als „Privatmeinung“ verkaufen zu wollen. Hören Sie mehr auf ihr US- Coaches!&lt;br /&gt;Nur eine Bitte hätte ich noch: Seien Sie so gut und ändern die Parteifarbe in rosa. Weil irgendwie kennt man sich dann besser und aus und es ist authentischer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie sich nicht unterkriegen und bleiben Sie sich treu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Che&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr hb_tag="1" unselectable="on"&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 1pt" height="1" unselectable="on"&gt;&lt;div id="hotbar_promo"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote id="7061c9f7"&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116439224208555560?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116439224208555560/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116439224208555560' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116439224208555560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116439224208555560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/11/rosarote-wahrheiten.html' title='Rosarote Wahrheiten!'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116350343186653956</id><published>2006-11-14T03:20:00.000-08:00</published><updated>2006-11-14T03:23:52.636-08:00</updated><title type='text'>Der Rote Stift - Veranstaltungstipp</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Ab kommenden Montag starten in Salzburg die 11. Entwicklungspolitischen Hochschulwochen in Salzburg, die zwischen 20. November und 1.Dezember abgehalten werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Gestaltet werden diese zwei Wochen von &lt;a href="http://www.suedwindsalzburg.at/"&gt;Südwind Salzburg&lt;/a&gt; in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg, dem AAI-Afro-Asiatisches Institut und der EZA Fairer Handel GesmbH.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Neben spannenden und informativen Ausstellungen, Vorträgen und Workshops erwarten Interessierte auch spannende Diskussionen rund um den entwicklungspolitischen Themenschwerpunkt „&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Nord-Süd-Partnerschaften: Begegnung auf gleicher Augenhöhe?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-right: 2.25pt; font-family: arial; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Highlights sind, neben vielen anderen empfehlenswerten Veranstaltungen,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;die&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Vorträge von Corinna Milborn&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Gestürmte Festung Europa – Einwanderung zwischen Stacheldraht und Ghetto und von Ulrich Menzel Humanitäre Intervention&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Eröffnung ist am 20.November um 19:00 im Foyer der Geisteswissenschaftlichen Fakultät am Rudolfskai, die letzte Veranstaltung am 1. Dezember statt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Achtung! Für einige der Workshops und Veranstaltungen ist einen Anmeldung erforderlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.suedwindsalzburg.at/Veranstaltungsuebersicht.htm"&gt;Näheres im aktuellen Programm.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116350343186653956?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116350343186653956/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116350343186653956' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116350343186653956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116350343186653956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/11/der-rote-stift-veranstaltungstipp.html' title='Der Rote Stift - Veranstaltungstipp'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116169015496587691</id><published>2006-10-24T04:20:00.000-07:00</published><updated>2006-10-24T04:52:42.600-07:00</updated><title type='text'>Bitte um Information!</title><content type='html'>&lt;table id="HB_Mail_Container" height="100%" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" border="0" unselectable="on"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr height="100%" unselectable="on" width="100%"&gt;&lt;td id="HB_Focus_Element" valign="top" width="100%" background="" height="250" unselectable="off"&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Vor kurzem hat die &lt;/span&gt;&lt;a href="http://ak-sbg.at/"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Arbeiterkammer Salzburg&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt; die Ergebnisse einer groß angelegten Arbeitsklimaindex - Erhebung bei Post, Telekom und ÖBB-Postbus Angestellten präsentiert. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Die Ergebnisse zeigten, dass diese drei Unternehmen zu den schlechtesten Arbeitgebern im Bundesland Salzburg zählen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klagen- um nur einige der Belastungen zu nennen- über hohen Zeitdruck, Stress, Burn- Out sowie schlechte Weiterbildungs- und Aufstiegschancen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Der ÖBB Postbus Chef Gernot Hubner wurde letzte Woche von den Salzburger Nachrichten in einem &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.salzburg.com/sn/archiv_artikel.php?xm=2553173&amp;res=6"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Interview&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt; zu seiner Situation als schlechtester Salzburger Arbeitgeber befragt. Er gab auf die Frage, was er nun persönlich von der AK – Erhebung halte, gab er eine interessante aber auch bezeichnende Antwort: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;em&gt;„Es wäre auch nett gewesen, wenn ich von der Arbeiterkammer informiert worden wäre.“&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Was soll man davon halten? Wäre die Umfrage besser ausgefallen, wenn Huber informiert gewesen wäre? Und wenn ja, wie? Vielleicht mit noch ein wenig mehr Druck und Stress? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Also liebe Arbeiterkammer informiert bitte nächstes Mal die Eisverkäufer, Supermärkte und Versicherungen bei denen ihr die Qualität prüft früh genug, damit nicht wieder so eine unbequeme Wahrheit an die Öffentlichkeit tritt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Im Sinne der ArbeitgeberInnen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr unselectable="on" hb_tag="1"&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 1pt" height="1" unselectable="on"&gt;&lt;div id="hotbar_promo" align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;blockquote id="28694c9f"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116169015496587691?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116169015496587691/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116169015496587691' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116169015496587691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116169015496587691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/10/bitte-um-information.html' title='Bitte um Information!'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116108600082216096</id><published>2006-10-17T04:45:00.000-07:00</published><updated>2006-10-17T04:53:21.106-07:00</updated><title type='text'>An Inconvenient Truth</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/1600/truth%20gore%20filmplakat.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/320/truth%20gore%20filmplakat.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Immer wenn es um die Zerstörung unseres Lebensraumes geht und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf alle mögliche Arten versuchen uns auf die Selbstzerstörung unserer Umwelt hinzuweisen und uns wach zu rütteln, bringen Medien regelmäßig Berichterstattungen die das Gegenteil behaupten.&lt;br /&gt;Al Gore, der sich seit Jahrzehnten mit globaler Erwärmung beschäftigt, zeigt dass diese Informationen nichts anderes als gezielte Fehlinformationen der Regierungen weltweit sind.&lt;br /&gt;Es stellt sich sofort die Frage warum wird zu diesen für die Menschheit existentiellen Themen gezielt falsche Information verbreitet wird? Al Gore gibt die Antwort: Gibt man die Problematik zu und sieht der Wahrheit ins Auge, dann verpflichtet das zum Handeln!&lt;br /&gt;Genau das wollen die führende Industrienationen aus Profitgründen nicht und somit auch nicht die politischen Akteure. Traurig aber wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund meint Gore: “We can no longer afford to view global warming as a political issue - rather, it is the biggest moral challenges facing our global civilization”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film zeigt auch, dass es noch nicht zu spät ist die Umwelt zu retten. Die Lösung liegt wie so oft im Bewusstmachen der Probleme und vor allem bei der Prioritätensetzung von politischen Handlungen. Gore fragt in diesem Zusammenhang, ob gemeinsamer Kampf gegen die Umweltzerstörung nicht viele existentieller sei, als der Kampf gegen den Terror.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines liegt auch auf der Hand: Die größten Umweltverschmutzer und Umweltzerstörer sind die USA und Europa. Solange die globalen Umweltveränderungen und deren Auswirkungen -Hunger, Armut, Migration und in weiter Folge Kriege- vorwiegend Menschen aus Entwicklungsländern und verarmten Ländern treffen, wird sich auch nichts ändern.&lt;br /&gt;Doch Gore zeigt in seiner Dokumentation, dass auch die Industrienationen immer öfter und intensiver von den Auswirkungen der globalen Erwärmung betroffen sind und sein werden. Erst dann zu Handeln beginnen wird mit höchster Wahrscheinlichkeit zu spät sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Dokumentation überzeugt durch die wissenschaftliche Aufarbeitung der Umweltzerstörung und macht es den Zusehern daher unmöglich sich der Wahrheit zu entziehen.&lt;br /&gt;Wer diesen Film ansieht wird unter Garantie bestürzt und entsetzt aus dem Kino gehen. Gleichzeitig aber versteht man die Message von Al Gore: Wir können die Welt noch retten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.climatecrisis.net/"&gt;&lt;strong&gt;Die offizielle Homepage&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt;zum Film mit &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.climatecrisis.net/trailer/"&gt;Trailer&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; und Informationen rund um den Film und das Thema der globalen Erwärmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116108600082216096?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116108600082216096/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116108600082216096' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116108600082216096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116108600082216096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/10/inconvenient-truth.html' title='An Inconvenient Truth'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-116064867716363152</id><published>2006-10-12T03:20:00.000-07:00</published><updated>2006-10-12T03:47:44.946-07:00</updated><title type='text'>Zwei Player der grenzenlosen Ausbeutung</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Unter welchen fatalen und skandalösen Umständen und mit welchem unbeschreiblichen Ausmaß von menschlicher Ausbeutung Großkonzerne Kaffee und Textilien nach Europa bringen, ist mittlerweile vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannt.&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Heute möchte ich aber zwei neue Player des ungefesselten Kapitalismus vorstellen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Aldi Familie und Procter&amp;Gamble.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Aldi und Hofer sind im Verhältnis zu anderen Lebensmittelketten billiger. Hat sich nicht schon jeder von uns einmal gefragt, wie das möglich ist?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Hier sind die Antworten: Normalerweise liegt der Anteil der Lohnkosten im Handel zwischen 10 und 35 Prozent. Hofer pfeift darauf und gibt nur geschätzte 2,5 Prozent seines Umsatzes für Löhne an seine Mitarbeiter weiter. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Profitfaktor ist, dass Aldi mit seinem jährlichen Umsatz von mehr als 33 Milliarden Euro, ein ernst zu nehmender Partner im Dumping von Rohstoffpreisen ist:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Aldi Gruppe ist eine der mitverantwortlichen Gruppen für die katastrophalen Arbeits- und Lohnbedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter in Asien, Afrika und Lateinamerika.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile erzielt Aldi auf dem Textilsektor, der für seine inhumanen Arbeitsbedingungen bekannt ist, höhere Umsätze als H&amp;amp;M Deutschland. Egal ob es nun die angebotenen Meeresfrüchte oder das Obst ist, alle Produkte die bei Aldi und Hofer billigen Preisen angeboten werden, resultieren aus einem schlimmen Ausbeutungsverhältnis.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Alle Konsumenten in der westlichen Hemisphäre lieben weiche, reißfeste Taschentücher und mehrlagiges, komfortables Toilettepapier. Selbst hier macht der vorherreschende Wirtschaftscredo- „Profit über alles“- keinen Halt:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Firma Procter&amp;Gamble ist mit ihrem jährlichen Unternehmensgewinn von mehr als 2 Milliarden Euro der größte Produzent von Zellstoff, welcher zur Herstellung von Toilettenpapier und Taschentücher weiterverarbeitet wird. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dazu wurden und werden in Brasilien indigene Völker aus ihren natürlichen Lebensräumen vertrieben um riesigen Eukalyptusplantagen, aus denen der Zellstoff gewonnen wird, Platz zu machen. Durch diese Plantagen wird der gesamte natürliche Lebensraum von Flora und Fauna und somit der Ureinwohner zerstört.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Proteste der brasilianischen Indianer, die sich auf ihr in der Verfassung festegeschriebenes Gesetz zur gerechten Landverteilung berufen, werden mit Hilfe der Bundespolizei im Auftrag von Procter&amp;amp;Gamble gewaltsam niedergeschlagen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;An diesen Beispielen zeigt sich wieder einmal die absolut unmenschliche Entwicklung des Kapitalismus. Liberale und neoliberale Theoretiker stehen auch in Anbetracht dieser Entwicklungen auf dem Standpunkt, dass das Heil in einer weiteren Öffnung der Märkte, in einem noch intensiveren Rückzug des Staates und der Politik und in der radikalen Reduzierung von sozialen Sicherungssystemen liegt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;ch frage mich nur immer wo sind in den Entwicklungsländern Markthemmnisse für Großunternehmen, wo die „bremsenden“ Sozialsysteme und wo der regulierende Staat? Nichts von alle dem und doch das absolute Elend für unseren Wohlstand!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der Politikwissenschafter Elmar Altvater meint dazu:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic;font-size:130%;" &gt;„Fragen danach ob es überhaupt möglich ist, dass alle Welt dem Entwicklungsweg des Westens folge, werden von Ökonomen erst gar nicht gestellt. Für sie ist die Welt ein offener Markt aller Möglichkeiten, und wenn eine Gesellschaft scheitert, dann liegt das an mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. Die Anstrengungen waren unzureichend oder die Öffnung von Märkten war nicht umfassend und die Privatisierungen nicht weitreichend genug. Die neoklassische Ökonomie hat sich in ein hermetisches System verwandelt, das verbietet, den Blick über einen engen Horizont hinaus schweifen zu lassen.“&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Literaturhinweise:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;a href="http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/627-0.html"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Altvater, Elmar (2005). Das Ende des Kapitalismus wie wir ihn kennen- Eine radikale Kapitalismuskritik, Westfälisches Dampfboot&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" align="justify" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20061011/378360501/229668/"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Weltjournal (11.10.2006).Magazin im ORF&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20061011/378360501/229668/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://www.markenfirmen.com/"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Werner, Klaus/ Weiss, Hans (2006). Das neue Schwarzbuch Markenfirmen, Ullstein&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify" face="arial"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?idart=1189"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ziegler, Jean (2005). Imperium der Schande- Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung, Bertelsmann&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-116064867716363152?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/116064867716363152/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=116064867716363152' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116064867716363152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/116064867716363152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/10/zwei-player-der-grenzenlosen.html' title='Zwei Player der grenzenlosen Ausbeutung'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-115979361287701556</id><published>2006-10-02T05:53:00.000-07:00</published><updated>2006-10-02T05:56:55.440-07:00</updated><title type='text'>Von der Freiheit unseriös zu sein</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Bei den ersten Interviews während der Wahlauszählung im ORF und der Elefantenrunde antworteten alle Spitzenkanditaten auf die Frage nach möglichen Koalitionen: " Geh hearns ma auf des is zum jetzigen Zeitpunk unseriös" oder " Von an seriösen Politiker kennans darauf no ka Antwurt erwartn".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich nehme mir aber die Freiheit heraus, so richtig unseriös zu sein:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Falls es sich nach der Auszälung der Wahlkarten ausgeht bin ich zu 100% für eine Rot- Grüne Koalition. Nach den letzen sechs Jahren mit einer "mitte- weit rechts" Regierung ist es endlich Zeit einiges zu ändern: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Faire Umverteilung des Reichtums, progressive und mutige Bildungs- und Sozialpolitik, nachhaltige und weitsichtige Umweltpolitk, Fremdengesetze die einer solidarischen und zivilisierten Gesellschaften entsprechen, und, und, und.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die einzige Chance, dass sich hier in Österreich einmal wirkliche etwas bewegt ist mit einem Rot- Grünen Linksruck. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Diese Wende wäre auch die richtige Antwort auf das klare Lebenszeichen aus dem Rechten Eck.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das sich die FPÖ mit ihren rund 11% wieder im Nationalrat etabliert hat ist für mich ein Schock: Es hat wieder einmal gezeigt, dass es in Österreich völlig unabhängig vom Spitzenkanditaten ein erschreckend großes Potential an RechtswählerInnen gibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Florian Scheuba hat in der heutigen FM4 Wahldiskusssion zum Thema rechten Stimmenfang und die Austauschbarkeit von Leitfiguren gemeint:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;"Weils der Mehrheit im Endeffekt egal is wer in einem Pornofilm Regie führt!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es tut manchmal einfach Not unseriös zu sein!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-115979361287701556?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/115979361287701556/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=115979361287701556' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115979361287701556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115979361287701556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/10/von-der-freiheit-unseris-zu-sein.html' title='Von der Freiheit unseriös zu sein'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-115852206640844960</id><published>2006-09-17T12:34:00.000-07:00</published><updated>2006-09-17T13:03:34.223-07:00</updated><title type='text'>MARX HEUTE- ENTFREMDUNG</title><content type='html'>&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/neue-serie-marx-heute-totgesagte-leben.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier gelangt man zur Einleitung der Serie&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/marx-heute-der-materialismus.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier gelangt man zu Teil 1 der Serie: Der Materialismus&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/06/marx-heute-kapital-mehrwert.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier gelangt man zu Teil 2 der Serie: Kapital, Mehrwert, Akkumulation&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der aktuelle Teil der Marx Serie des „Roten Stift“ beschäftigt sich mit einem der spannendsten Bereiche des Marxismus: Der Entfremdung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der „junge“ Karl Marx hat in seinen „Ökonomisch- Philosophische Manuskripte“ festgestellt, dass sich das Individuum im Kapitalismus von den Mitmenschen und von de Natur entfremdet. Ausdruck findet dies vor allem durch die Arbeit, da sich die gesellschaftliche Organisation nach dem Nutzen der gesellschaftlichen und ökonomischen Beziehungen richtet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;div align="justify"&gt;Einfach gesagt ist das eine andere Beschreibung für die vielfach zitierten „Sachzwänge“, der Wirtschaft und nicht zuletzt auch der Politik.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;Doch die Wirtschaftsform und eben die gesellschaftliche Organisation ist an sich nichts naturgegebenes, sondern vom Menschen nach mehr oder minder rationalen Überlegungen konstruiertes. Dies sollte man sich gerade in der Diskussion um wirtschaftspolitische Alternativen vor Augen führen, wenn wieder Unausweichlichkeiten und Gesetzmäßigkeiten als Totschlagargumente gegen jede Form von Progressivität herausgeholt werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=""&gt;Somit wird der Mensch - und die von ihm verrichtete Arbeit – zum Mittel und Instrument, die Interessen eines anderen zu befriedigen. Der Wert eines Menschen definiert sich von nun an über seinen gesellschaftlichen Nutzen.Das Ergebnis für die Gesellschaft folgenreich: Jegliches zwischenmenschliche Verhältnis gleicht einem Tauschverhältnis. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=""&gt;Alle Wertekategorien orientieren sich nur mehr an materiellen Maßeinheiten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wohin das führt, zeigt aktuell der österreichische Nationalratswahlkampf. Priorität haben nur politische Themen, in denen es um Geld geht. Hingegen hat keine politische Partei Interesse daran, über immaterielle Inhalte zu sprechen, wie zu Beispiel Solidarität, Freundschaft oder Gleichbehandlung. Der Weg der Politik in die Mitte, bedeutet nicht nur Konzeptlosigkeit, sondern auch die Unterjochung unter das Kapital.Der Kapitalismus hat die Tendenz – aufgrund der systemimmanenten permanenten Profitmaximierung – nur nach den ökonomischen Gesetzten zu agieren.Das bedeutet ungerechte Ressourcenverteilung, Armut, Hunger und Ausbeutung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das spannende an der Entfremdungstheorie von Karl Marx ist, dass sie analysiert wie alle ArbeitnehmerInnen mit ihrer Arbeit und ihrem Lohn ständig, mit oder ohne Zustimmung, dieses kapitalistische Herrschaftsverhältnis weiter produzieren.Für Marx erreicht diese Entfremdung also ihren Höhepunkt, wenn der Arbeiter einen Gegenstand produziert, der ihm nicht nur nicht gehört („entfremdete Arbeit“), sondern dieser Gegenstand auch noch dazu dient, ihn einer Herrschaft zu unterwerfen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div face="arial" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dieser Entfremdung sind alle Menschen unterworfen, da mit jedem verdienten Euro, mit jedem Liter Benzin den man tankt , mit jedem Pullover den man kauft und mit jedem konsumierten Kilo Brot reproduziert man das kapitalistische System weiter. Ob man will oder nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:arial;font-size:130%;"  &gt;Die Alternativen: Resignation oder Revolution. Oder?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Der Arbeiter wird um so ärmer, je mehr Reichtum er produziert, je mehr seine Produktion an Macht und Umfang zunimmt. Der Arbeiter wird eine um so wohlfeilere Ware, je mehr Waren er schafft. Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert“(Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, vgl. MEW Bd. 40, S. 511)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Die Aneignung des Gegenstandes erscheint so sehr als Entfremdung, daß, je mehr Gegenstände der Arbeiter produziert, er um so weniger besitzen kann und um so mehr unter die Herrschaft seines Produkts, des Kapitals, gerät“(Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, MEW Bd. 40, S. 512, S. 89)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;"Diese vielleicht erstaunlichste Leistung der Marxschen Theorie ergibt sich aus der logischen Deduktion des inneren Selbstwiderspruchs, der die kapitalistische Produktionsweise kennzeichnet: nämlich einerseits die Verausgabung menschlicher Energie als Selbstzweck zu setzten und andererseits durch die Vermittlung der anonymen Konkurrenz auf wachsender Stufenleiter Arbeit im Produktiosnprozeß des Kapitals vermttels Anwendung der Wissenschaft überflüssig machen" ( Kurz, Robert (2006). Marx Lesen! Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert, 139)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-115852206640844960?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/115852206640844960/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=115852206640844960' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115852206640844960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115852206640844960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/09/marx-heute-entfremdung.html' title='MARX HEUTE- ENTFREMDUNG'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-115395391472418524</id><published>2006-07-26T15:45:00.000-07:00</published><updated>2006-07-26T15:45:22.306-07:00</updated><title type='text'>Von der größten Minderheit Europas</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Wussten Sie dass es mitten in Europa eine Minderheit gibt, die 12 Millionen Mitglieder hat, bei der die Arbeitslosenquote bei 80- 100% liegt und der Großteil weit unter der Armutsgrenze lebt?&lt;br /&gt;Dass es im gerade erweitern Europa EU Menschen 2. Klasse gibt, die kaum Zugang zu Bildung, zum Gesundheitssystem und zu akzeptablen Wohnverhältnissen haben?&lt;br /&gt;Kritiker und Sprecher von Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem Schandfleck inmitten einer der reichsten Regionen der Welt: der Europäischen Union.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist hier von den Roma und Sinti, besser bekannt als „Zigeuner“. Sie leben am äußersten Rand der Gesellschaft und haben kaum Möglichkeiten auf ihre menschenunwürdigen Lebensumstände aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;Am prekärsten ist die Lage in Mittel-und Osteuropa, wo sich die Roma von der Osterweiterung der Europäischen Union erhofften, endlich als vollwertige Bürgerinnen und Bürger akzeptiert zu werden und aus dem Teufelskreis von Armut, Arbeitslosigkeit, Marginalisierung und Rassismus auszubrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nach rechtlichen Fortschritten bei der Anerkennung als Minderheit von Seiten der EU, zerplatzte der Traum von einem bessern Leben wie eine Seifenblase.&lt;br /&gt;Die Roma zählen heute zu den größten Verlierern der Transformation nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der EU Erweiterung 15 Jahre später:&lt;br /&gt;Denn das wenige was der Sozialismus ihnen brachte- mindere Arbeit- verloren sie während der gesellschaftlichen Umbrüche, die zur Erfüllung der Kopenhagener Kriterien notwendig waren: Kürzung der Sozialleistungen und Strukturanpassungen, also sozialer Abstieg und Entlassungen. Den zahlreichen rechtlichen Rahmenbedingungen der EU fehlte der wirkliche politische Willen, diese auch Umzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch nach 15 Jahren „Demokratisierung“ sind die Roma heute immer noch massiven die rassistischen Vorurteilen der Mehrheitsgesellschaften ausgesetzt.&lt;br /&gt;Immer noch gibt rund 90% der Bevölkerung in Mittel- und Osteuropa an, nichts mit Roma zu tun haben wollen.&lt;br /&gt;Problematisch ist auch, dass den Roma die Möglichkeiten fehlt ihre Interessen politisch durch zu setzen: Neben dem Problem des katastrophalen Bildungsniveaus der Roma, gibt es so gut wie keine politischen Vertreter: In der Slovakei zum Beispiel gibt es bei einem Bevölkerungsanteil von 11%, nur einen „Roma- Parlamentarier“ und im EU-Parlament sieht es mit zwei auch nicht viel besser aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der beiden Parlamentarier Livia Járóka, fasst das Problem der Roma passend zusammen:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die politischen Entscheidungsträger in Europa sind sich der tatsächlichen Situation der (...) Roma im Allgemeinen nicht bewusst. Die meisten haben stereotype Vorstellungen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Ich bin enttäuscht darüber, wie wenig politischer Wille vorhanden ist, die Schwierigkeiten der (...) Roma wirklich zu verstehen. Die Politiker übernehmen bereitwillig das exotische Bild des „Zigeuners“.&lt;br /&gt;Sie sind bereit, sich in kultureller Hinsicht mit der Problematik zu befassen, tragen jedoch nicht dazu bei, ein wirkliches Verständnis dafür zu vermitteln, was es bedeutet (...) als Roma in Europa zu leben.&lt;br /&gt;Die wenigen zuverlässlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Daten, die uns vorliegen, sind nicht ausreichend um all diese alten Stereotypen auszumerzen, die in der Vergangenheit in der Politik und im täglichen Leben kursierten. Da fehlende Wissen hindert uns daran, wirksame Politiken zu entwerfen. (...)&lt;br /&gt;Wie sehen nicht wie groß die Diskrepanz zwischen Ambition und Realität ist und dass ein nicht Diskriminierungsgesetz nicht automatisch dazu führt, dass Roma nicht mehr diskriminiert werden. Die Kommission hat es verabsäumt die Mitgliedsstaaten darauf hinzuweisen, dass der Durchsetzung eines Gesetztes weit aus größerer Bedeutung zu kommt als seiner Formulierung“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Das Fazit ist erschreckend: Am Rande unserer hoch entwickelten und reichen Region leben vollkommen isolierte, ignorierte, verarmte und perspektivlose Menschen, von denen wir so gut wie nichts wissen.&lt;br /&gt;Mir zeigt dieses Beispiel einmal mehr: Die EU- Politikfelder außerhalb des Binnenmarktes haben den Anschein einer Befriedigungsaktion für gerechtigkeitsgeile Kritiker. Was wirklich zählt: Money makes the orld gor round!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Für weitere Informationen zum Thema bitte an &lt;/span&gt;&lt;a href="mailto:derrotestift@gmx.at"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;derrotestift@gmx.at&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-115395391472418524?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/115395391472418524/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=115395391472418524' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115395391472418524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115395391472418524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/07/von-der-grten-minderheit-europas.html' title='Von der größten Minderheit Europas'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-115235529786682422</id><published>2006-07-08T03:36:00.000-07:00</published><updated>2006-07-08T03:43:20.846-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Glaubt man dem ideologischen Mainstream der Wirtschaftanalytiker und Politikvordenker, so haben wir die Spitze unserer zivilisatorischen Entwicklung erreicht. Das Credo vom Ende der Geschichte wird zwar nicht mehr so gerne in den Mund genommen, doch inhaltlich wird sie noch gefeiert, die freie Marktwirtschaft, als der beste und endgültige Zustand. Gleichzeitig mit ihr wird das Ende der Ideologien, das Ende von Alternativen, das Ende jeglicher Diskurse und auch das Ende von Sozialkritik gefeiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Doch die Realität sieht anders aus. Gesiegt hat nicht ein humanes Gesellschaftsmodell, sondern ein fast konkurrenzloses System, dass Verhältnisse schafft die mit Zivilisation kaum etwas zu tun haben. Hier ist es möglich das sich ein kleiner Teil der Weltgesellschaft , auf Kosten der Ärmsten, bereichert. Der scharfe Kapitalismus- Kritiker und UNO Mitarbeiter Jean Ziegler spricht sogar davon, dass wir auf der Welt eine Renaissance des Feudalsystems erleben.Betrachtet man die Funktionsweise und Mechanismen des aktuellen Kapitalismus, so ist diese Einschätzung wohl richtig.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Dieses Modell hat jedoch nicht nur ein unmenschliches System erschaffen, sondern auch gleich die Kritik an ihm mitbegraben. Elmar Altvater bringt das in seinem aktuellen Buch " Das Ende des Kapitalismus- wie wir ihn kennen" auf den Punkt: " &lt;em&gt;Daher ist das Ende der Geschichte nur eine Umschreibung für die End- und Grenzenlosigkeit der kapitalistischen Produktionsweise. Für Immer Kapitalismus , weil gesellschaftliche Alternativen keinen historischen Sinn machen, historisch desavouiert sind. Jede Kritik prallt an der Faktizität und an der normativen Überlegenheit der gesellschaftlichen Sachzwänge ab.&lt;/em&gt;"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Die Unmenschlichkeit kann aber nur mit einer beständigen Kritik beendet werden, denn die Welt sieht einfach anders aus, als die herrschende Propaganda uns im Werbeblock vor der Zeit im Bild vormacht.Aus diesem Grund möchte ich zwei interessante Beispiele zwei ganz unterschiedlicher Formen von Systemkritik aus Italien vorstellen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Das erste ist eine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.beppegrillo.it/english.php"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Blogseite des Kabarettisten und Kritiker Bello Grillo&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;, der vor allem durch seine scharfe und pointierte Kritik am Berlusconi Kartell ausgezeichnet hat.Hier ein Auszug aus einem seiner aktuellen Beiträge, in der er Romani Prodi auffordert, mutige Reformen, die nachhaltige Veränderung und Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenlebens bringen, endlich umzusetzen&lt;em&gt;:"These liberalisations are affecting just the tip of the iceberg. They are just the tasters to take away the first pangs of hunger. But there's real hunger in the air. I also want the reform of the Stock Exchange, the liberalisation of energy, electricity, telecommunications; the thinning out of the levels of bureaucracy; the end of bank earnings; a limit on the level of earnings of the managers tied in with the growth of the company; the end of the Chinese boxes; laws about conflict of interests, new TV and radio frequencies, the liberalisation of the "last mile&lt;/em&gt;". &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Das zweite Beispiel ist eine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.generazione1000.com/index2.htm"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;spannende Homepage einer ziemlich jungen Bewegung aus Italien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;, welche auf die prekäre Situation der 1000 Euro verdienenden Generation, der "Milleuristi" aufmerksam machen wollen. Aus ihren Blogs ist ein Internet Roman entstanden, der jetzt in gedruckter Form in den italienischen Buchhandlungen erhältlich ist und die Lebensumstände eines ständig wachsendesn Teils der Gesellschaft beschreibt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Also nicht resignieren und immer wieder &lt;em&gt;„...aufzeigen, nachweisen, entlarven, in einem kleinen kritischen Säurebad Mythen und Fetische zerstören&lt;/em&gt;:“( Jean Paul Sarte).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-115235529786682422?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/115235529786682422/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=115235529786682422' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115235529786682422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115235529786682422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/07/glaubt-man-dem-ideologischen.html' title=''/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-115124039166211931</id><published>2006-06-25T05:14:00.000-07:00</published><updated>2006-06-25T06:02:03.850-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Die Homepage der österreichischen Volkspartei zeigt uns, das wir den ROTEN gar nicht genug danken können:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 483px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" height="150" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/400/gusi%20%3F%3Fvp.gif" width="482" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Nach diesem tollen Rechenbeispiel geht dem kleinen Mann natürlich Licht auf und er erkennt, dass die Bundesregierung gut daran getan hat die Eurofighter zu kaufen und somit Österreich vor einer gigantischen Bauwut bewahrt hat. Diese anschauliche Grafik gibt uns auch endlich Aufschluss darüber , dass das Gerücht nicht mehr haltbar ist, nachdem nur die SCHWARZEN BOSSE von der Steuerreform profitiert hätten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/1600/20060327122028.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 147px; CURSOR: hand; HEIGHT: 163px" height="219" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/320/20060327122028.jpg" width="161" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Wir können auch von Glück reden, dass es sich Österreich nicht leisten konnte 178.000 Volkswagen anzuschaffen, den wer bräuchte dann noch das neue ÖVP Gartenbuch mit den Insider Tipps der Gartenprofis Andi, Sepp, Uschi sowie Wolfi und Willi. Es ist auch in der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.oevp.at/gartenbuch/artikel.aspx?where=fotogalleries&amp;amp;gallery=896"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;Fotogalerie&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt; nicht zu übersehn wie sehr sich die ÖVP Spitze über den gewerkschaftlichen Beitrag zum Umweltschutz freut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;In diesem Sinne kann man dem ÖGB, der Bawag und natürlich dem Hauptverantwortlichen, der SPÖ, nur dafür danken, Österreich aufgeklärter und sauberer gemacht zu haben. Danke!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-115124039166211931?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/115124039166211931/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=115124039166211931' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115124039166211931'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/115124039166211931'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/06/die-homepage-der-sterreichischen.html' title=''/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114977171753718801</id><published>2006-06-08T05:15:00.000-07:00</published><updated>2006-06-08T06:11:37.226-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;"Wir sind mehr als 500 Jahre lange unterjocht worden, jetzt kehren die Ländereien zu ihren eigentlichen Besitzern zurück".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesen Worten startete Evo Morlaes diese Woche die größte Landreform in der Geschichte Boliviens.&lt;br /&gt;90% Prozent der produktiven landwirtschaftlichen Flächen werden lediglich von 50 000 Familien bewritschaftet und 75% der gesamten Fläche des lateinamerikanischen Staates gehört Großgrundbesitzern und Landspekulanten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Evo Morales, der in ärmlichsten Verhältissen aufgewachsen ist und aufgrund mangelnder Schulausbildung immer noch nicht fehlerfrei Spanisch spricht, setzt dieser Ungerechtigkeit nun ein Ende: Bis 2011 soll das bolivarische Land an die Bauern verteilt werden.&lt;br /&gt;Morales schreckt auch nicht davor zurück, brach liegendes und nicht genutztes Land zu enteignen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei dieser Politik des Marxisten Morales ist es nicht verwunderlich, dass Großgrundbesitzer, die USA und Europa dagegen Sturm laufen. Sie sehen ihre gewinnbringenden Finanzgeschäfte gefährdet.&lt;br /&gt;Doch dieses Mal wird es für die Kapitalisten nicht mehr so einfach sein, diese nicht nur auf Bolvien beschränkten Entwicklungen aufzuhalten: Denn Südamerika ergreift die Intiatitve, die krassen soziale Ungerechtigkeit und Ausbeutung sowie Armut und Hunger endlich zu beenden.&lt;br /&gt;Weiter so!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;"Möge der Kampf beginnen um das berühmte Kapitel der Gleichheit und des Eigentums! Möge das Volk alle alten barbarischen Institutionen stürzen! Möge der Krieg des Reichen gegen den Armen endlich diesen Anschein großer Kühnheit auf der einen und großer Feigheit auf der anderen Seite einbüßen."&lt;/span&gt; Gracchus Babeuf&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114977171753718801?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114977171753718801/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114977171753718801' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114977171753718801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114977171753718801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/06/wir-sind-mehr-als-500-jahre-lange.html' title=''/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114945188051475014</id><published>2006-06-04T13:10:00.000-07:00</published><updated>2006-06-05T07:31:28.276-07:00</updated><title type='text'>MARX HEUTE - KAPITAL, MEHRWERT, AKKUMUALTION</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"  style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="FONT-FAMILY: arial" href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/neue-serie-marx-heute-totgesagte-leben.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier gelangt man zur Einleitung der Serie&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" face="arial"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/neue-serie-marx-heute-totgesagte-leben.html"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/marx-heute-der-materialismus.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier gelangt man zu Teil 1 der Serie: Der Materialismus&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT"  style="font-family:Arial;"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Teil der Serie beschäftigt sich mit dem Begriff des &lt;b&gt;Kapitals,&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;des &lt;b&gt;Mehrwerts&lt;/b&gt; und der &lt;b&gt;Akkumulation&lt;/b&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Karl Marx versteht unter &lt;b&gt;Kapital &lt;/b&gt;grundsätzlich zwei Dinge, die beide die Menschen unterjochen: Ein gesellschaftliches Verhältnis und ein gesellschaftliches Prinzip.&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Zentral ist vor allem das gesellschaftliche Verhältnis, unter dem die Verselbständigung des Wertes stattfindet – und damit der Wertproduktion -, für den die Ware nur das Mittel ist, sich selbst zu verwerten. Somit spricht Marx vom Kapital als dem sich selbst verwertenden Wert. Das bedeutet vereinfacht die Arbeitskraft des Menschen wird zur Ware.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoFooter" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span lang="DE-AT"  style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Marx geht weiter davon aus, dass ausschließlich die Arbeit wertschaffend ist. Der Arbeiter wird also vom Kapitalisten nur für seine aufgewendete Arbeitskraft beziehungsweise für deren Reproduktion entlohnt, aber nicht für den vollen Wert,&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;den er produziert. Dadurch schafft der Arbeiter dem Kapitalisten &lt;b&gt;Mehrwert&lt;/b&gt;.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoFooter" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span lang="DE-AT"  style="font-family:Arial;"&gt;Dem Kapitalisten geht es genau um diese &lt;i&gt;Mehrwertproduktion&lt;/i&gt;, weshalb er versucht, diesen zu steigern. Dazu stehen im zwei Möglichkeiten zur Verfügung:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Erstens durch Verlängerung der Zeit, in der der Arbeiter nicht seinen eigenen Wert für seine eigene Reproduktion produziert. Diesen Vorgang nennt Marx Steigerung des &lt;i&gt;absoluten Mehrwerts&lt;/i&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Zweitens kann eine Mehrwertsteigerung durch eine Senkung der Konsumtionsmittel - die Reproduktionskosten der Arbeitskraft - gesenkt werden. Hierbei spricht man von &lt;i&gt;relativer Mehrwertproduktion&lt;/i&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="DE-AT" style="FONT-WEIGHT: normal;font-family:Arial;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Kapital ist somit&lt;/span&gt; das gesellschaftliche Prinzip der kapitalistischen Gesellschaft (Mehrwertproduktion) und die Konkurrenz seine Bewegungsform.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Da sich die Kapitalisten vor einem Abstieg in die Lohnarbeiterklasse schützen wollen, müssen sie sich den Gesetzen der Konkurrenz unterwerfen, um zu überleben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dies ist nur durch eine Steigerung des Mehrwerts zu erreichen. Bei gleichbleibender Mehrwertrate lässt sich die Mehrwertmasse aber nur durch eine Steigerung der Kapitalsmasse erreichen: Man spricht von &lt;b&gt;Akkumulation&lt;/b&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Eine Steigerung des Kapitals bei gleichbleibender Mehrwertrate - Akkumulation ohne Revolutionierung der Produktionstechnik - wird als &lt;i&gt;einfache Akkumulation&lt;/i&gt; bezeichnet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Eine Kapitalsteigerung unter Bedingungen einer systematisch steigenden Mehrwertrate mittels einer Revolutionierung der Produktionstechnik und Steigerung der Produktivität wird &lt;i&gt;relative Akkumulation&lt;/i&gt; genannt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114945188051475014?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114945188051475014/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114945188051475014' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114945188051475014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114945188051475014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/06/marx-heute-kapital-mehrwert.html' title='MARX HEUTE - KAPITAL, MEHRWERT, AKKUMUALTION'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114848694344670418</id><published>2006-05-24T09:05:00.000-07:00</published><updated>2006-05-24T09:29:21.543-07:00</updated><title type='text'>Ein Gefühl von Machtlosigkeit</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Vor kurzem saß ich im Republic Café in Salzburg und neben mir bestellte ein Gast ein Viktoria Barsch Filet.&lt;br /&gt;In diesem Moment ergriff mich ein Gefühl zwischen Ohnmacht und Wut, denn ich musste an den Film &lt;a href="http://www.coop99.at/darwins-nightmare/darwin/htmldt/startset.htm"&gt;„Darwins Nightmare“&lt;/a&gt; denken.&lt;br /&gt;Ich ließ noch einmal die schockierenden Bilder und Eindrücke des Films Revue passieren , der die Geschichte jenes Teils des Viktoria Sees in Tansania, von wo täglich Hunderte Tonnen Barsch Filets nach Europa geflogen werden, erzählt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Gefischt werden die Tiere von ehemaligen und am Hungertuch nagenden Bauern aus der Umgebung, die&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;in Arbeitslagern rund um den See unter den unmenschlichsten Bedingungen hausen.&lt;br /&gt;Die Überreste aus den Fabriken werden von Frauen getrocknet, die dabei bis zu den Knöcheln in Maden stehen, um dann&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;auf den Märkten in der Ungebung verkauft zu werden.&lt;br /&gt;Die Fischköpfe werden geteilt und unter den schlimmsten Arbeitsbedingungen frittiert, um die Fischer in den Lagern zu ernähren.&lt;br /&gt;Doch das lukrativste Geschäft, ist das mit Waffen europäischer Händler. Die Flugszeuge die in Tansania landen, sind voll mit Kriegsmaterial, bestimmt für&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;die kriegführenden Nachbarstaaten.&lt;br /&gt;Die Kinder der ArbeiterInnen befinden sich in einem täglichen Überlebenskampf, bei dem sie sich, vollkommen eingeraucht mit Plastik, untereinander um eine habe Handvoll Reis schlägern.&lt;br /&gt;Für Frauen besteht der einzige Weg ein wenig Geld zu verdienen, in die&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;Prostitution zu gehen und sich somit dem Risiko von Vergewaltigungen und Mord auszusetzen.&lt;br /&gt;Verantwortlich für dieses gewinnbringende Verbrechen an der Menschlichkeit ist die Europäische Union, die diese Fischfabriken&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;direkt und den Waffenhandel&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;indirekt fördert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Also wieder die alte Story vom Süden ausbeutenden Nordens unter dem Deckmantel „Freier Handel“ und „Export von Demokratie“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der Regisseur Hubert Sauper meint dazu:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-STYLE: italic; TEXT-ALIGN: justifyfont-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;„Die alte Frage, welches soziale oder politische System das beste ist, scheint eine Antwort gefunden zu haben: Der Kapitalismus hat gewonnen. Die ultimative Form von zukünftigen Gesellschaften sind "Consumer Democracies", welche auch "zivilisiert" und "gut" sind. In einem Darwinistischen Sinn hat das gute System gewonnen, und das ist auch "fair". Es hat gesiegt, indem es seine Feinde entweder bekehrt oder vernichtet (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Darwin´s Nightmare könnte ich in Sierra Leone erzählen, nur wäre der Fisch ein Diamant,in Honduras eine Banane, und in Angola, Nigeria oder Irak, schwarzes Öl."&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;In mir kommt erneut das Gefühl, von Machtlosigkeit auf, dass ich immer habe, wenn mir von neuem klar wird, dass diese Welt von einem System der Ausbeutung und Ungerechtigkeit am Laufen gehalten wird. Und ich nicht weiß, wie ich das&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;ändern kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114848694344670418?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114848694344670418/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114848694344670418' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114848694344670418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114848694344670418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/ein-gefhl-von-machtlosigkeit.html' title='Ein Gefühl von Machtlosigkeit'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114778562649949092</id><published>2006-05-16T06:18:00.000-07:00</published><updated>2006-05-16T15:39:17.046-07:00</updated><title type='text'>Bürgerliche Kunst auf reaktionären Wiesen</title><content type='html'>&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify;font-family:arial;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wenn einer der Aufgaben von Kunst ist, zu provozieren und Tabus zu brechen, so geht dieser Plan in Salzburg immer wieder voll auf.&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ob es nun der im letzten Jahr aufgestellte „Arc de Triomphe“, die Hommage an Mozart Skulptur oder das aktuelle Kunstprojekt „Kontra.com“ ist, Salzburgs Bürgertum ist außer sich: Kann Kunst etwas anderes als die Salzburger Festspiele sein? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Nein! Denn Kunst muss bieder und gediegen sein, leicht verständlich und bekannt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: arial; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wie das aktuelle Bürgerbegehren zum Schutz unserer Grünflächen zeigt, macht diese reaktionäre Haltung in Salzburg Schule: Ja nichts Neues wagen! Bei Unsicherheit alles Verhindern!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Befürworter des Bürgerbegehrens tun gerade so, als sei Salzburg eine Großstadt, in der man Stunden bräuchte um ins Grüne zu kommen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Doch dieser Schutzwahn jedes städtischen Gänseblümchens hat verheerende Folgen: Die moderne Entwicklung in Salzburg wird massiv gebremst: Denn Salzburg braucht neue Wohnungen. Salzburg braucht einen angemessenen Unipark. Salzburg braucht Sportplätze. Salzburg braucht. Salzburg braucht....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aber das ist alles nicht so schlimm. Hauptsache: Alles muss so bleiben wie es ist!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dafür danken wir dem Salzburger Bürgertum.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114778562649949092?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114778562649949092/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114778562649949092' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114778562649949092'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114778562649949092'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/brgerliche-kunst-auf-reaktionren.html' title='Bürgerliche Kunst auf reaktionären Wiesen'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114719888480713117</id><published>2006-05-09T11:14:00.000-07:00</published><updated>2006-05-15T10:17:25.336-07:00</updated><title type='text'>MARX HEUTE- DER MATERIALISMUS</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der erste Teil der Serie MARX HEUTE- TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER beschäftigt sich mit wichtigen Begriffen und Gedankengängen des Marxismus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Diese Annäherung an das Thema hat zum Ziel, einerseits einen Einstieg in die Thematik zu geben und andererseits eine Basis für Diskussionen zu schaffen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund wurde der Inhalt in Anlehnung an eine orthodoxe Marxismusinterpretation verfasst und die Ausführungen mit Originalzitaten unterlegt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Den Auftakt bietet einer der zentralsten Begriffen des Marxismus:&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Der Materialismus, welcher sich in&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;den Dialektischen und Historischen gliedert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/neue-serie-marx-heute-totgesagte-leben.html"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Hier gelangt man zur Einleitung der Serie&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;1.Materialismus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;(Idealismus - Grundfrage der Philosophie - Dialektischer und Historischer Materialismus -&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Marxismus/Leninismus&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;)&lt;b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Unter Materialismus versteht man die dem &lt;i&gt;Idealismus&lt;/i&gt; entgegengesetzte philosophische Grundrichtung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;i&gt;Grundfrage der Philosophie&lt;/i&gt; wird dahingehend beantwortet, dass die Materie gegenüber dem Bewusstsein in letzter Instanz das Bestimmende (Primäre) sei.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Somit ist der Materialismus eine Weltanschauung, die Natur und Geschichte umfasst.&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Sie tritt jedem Individuum fern aller vorgefassten Idealismen entgegen und schließt&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;alle philosophischen Richtungen ein, die notwendig sind, um die materielle Welt (einschließlich der menschlichen Gesellschaft), das Bewusstsein und die menschliche Tätigkeit sowie den Menschen selber philosophisch zu erfassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der &lt;i&gt;Dialektische und Historische Materialismus&lt;/i&gt; sind Grundbestandteile und die philosophische Grundlage des &lt;i&gt;Marxismus-Leninismus&lt;/i&gt;, da sie eine in sich geschlossene Lehre von den allgemeinen Entwicklungsgesetzen der Natur, der Gesellschaft und des menschlichen Denkens bilden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;1.1. Dialektischer Materialismus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;(Marxistischer Materialismus - Dialektischer Materialismus – Methodologie - Praktisches Handeln)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der Dialektische Materialismus setzt sich aus der marxistischen Dialektik und dem marxistischen Materialismus zusammen. Beide Elemente bilden sowohl Weltanschauung als auch Theorie.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;i&gt;marxistische Materialismus&lt;/i&gt; ist die philosophische Theorie von der Materialität der Welt und beschreibt das Verhältnis von Materie und Bewusstsein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;i&gt;marxistische Dialektik&lt;/i&gt; ist die philosophische Theorie vom Zusammenhang, von der Bewegung und der Entwicklung der Welt.&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Somit liefert der Dialektische Materialismus eine philosophische Deutung&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;des „Wesens der Welt“ und untersucht das Verhältnis des Bewusstseins zur (objektiven) Realität und die Gesetzmäßigkeiten der Natur. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Weiters analysiert und beschreibt der dialektische Materialismus die Gesellschaft, das Denken beziehungsweise das Erekennen und die Stellung des Menschen in der Welt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der Unterschied des Dialektischen Materialismus zu anderen vormarxistischen Philosophien liegt darin, dass er sich nicht von den Einzelwissenschaften&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;abgrenzt. Vielmehr werden die aus den Einzelwissenschaften gewonnen Erkenntnisse philosophisch analysiert um daraus eine&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;tragfähige erkenntnistheoretische Grundlage und eine allgemeine &lt;i&gt;Methodologie&lt;/i&gt; auszuarbeiten. Der Dialektische Materialismus gibt somit den Wissenschaften eine wissenschaftliche Weltanschauung, eine Erkenntnistheorie und eine allgemeine Methodologie.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Er ist nicht nur eine Weltanschauung, sondern auch eine Anleitung zum aktiven, also &lt;i&gt;praktischen&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Handeln&lt;/i&gt;. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;1.2. Historischer Materialismus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;(Lebensprozess - soziale Treibkräfte des Geschichtsprozesses – wissenschaftlich- materialistische Theorie - Wissenschaftlicher Sozialismus und Kommunismus - Geschichte von Klassenkämpfen - objektive Erkenntnis- Zweite Natur - Theorie und Praxis - Das Sein bestimmt das Bewusstsein - Basis/Überbau)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der Historische Materialismus stellt die höchste Stufe beziehungsweise die Vollendung des marxistischen Materialismus dar.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Er geht von der praktischen Lebenstätigkeit und den &lt;i&gt;Lebensprozessen&lt;/i&gt; des Menschen aus, die vor allem aus der Praxis des materiellen Produktionsprozesses, des Klassenkampfes und der sozialen Revolution bestehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der Historische Materialismus deckt die entscheidenden &lt;i&gt;sozialen Triebkräfte des Geschichtsprozesses&lt;/i&gt; auf, die aus dem realen Lebensprozess der Menschen hervorgehen. Somit werden die grundlegenden Struktur- und Entwicklungsgesetze der Gesellschaft als Ganzes analysiert. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der Historische Materialismus begründet eine &lt;i&gt;wissenschaftlich-materialistische Theorie&lt;/i&gt; von der Gesellschaft und ihrer Entwicklung als Ganzes, die vor allem von der Bedeutung der materiellen gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsprozesse und deren Entwicklung ausgeht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Daher stellt der Materialismus die Basis für den &lt;i&gt;Wissenschaftlichen Sozialismus und Kommunismus&lt;/i&gt; dar:&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Die Geschichte ist eine &lt;i&gt;Geschichte von Klassenkämpfen&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;und die Grundlage jeglicher gesellschaftlichen Gliederung sind die ökonomischen Produktionsverhältnisse. Sozialismus und Kommunismus stellen die einzige Alternative zur Überwindung des Kapitalismus dar. Dieses Ziel der revolutionären Arbeiterklasse kann aber nur durch eine exakte&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;und&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;objektive wissenschaftliche Analyse des kapitalistischen und somit gesellschaftlichen Entwicklungsprozess es verwirklicht werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Der Wissenschaftliche Sozialismus und Kapitalismus behaupten die Möglichkeit einer &lt;i&gt;objektiven Erkenntnis&lt;/i&gt; der gesellschaftlichen und historischen Prozesse, und damit die Überzeugung,&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;die&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Abschaffung des Kapitalismus als historische Notwendigkeit zu erreichen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Marx unterscheidet nun zwischen der natürlichen Wirklichkeit, die sich der Mensch aneignet, von einer historisch geprägten gesellschaftlichen Wirklichkeit&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;(&lt;i&gt;„Zweite Natur“&lt;/i&gt;). Marx sieht daher die von den Menschen bestimmte Geschichte nicht nur durch natürliche, geschichtliche, sondern auch durch gesellschaftliche Umstände bestimmt. Für die marxistische Theorie bedeutet dies nun: Der Mensch wird nicht nur als Naturgegenstand betrachtet, sondern auch als historisches Wesen, welches die Natur bestimmt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Die marxistische Theorie stellt demnach nicht nur den Anspruch auf eine rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, sondern auch auf die praktische Umsetzung der auf wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhende Philosophie.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Aus dieser Sichtweise ergibt sich die starke Verbindung von &lt;i&gt;Theorie und Praxis&lt;/i&gt; in der marxistischen Philosophie. Denn mit der Verwerfung der „alten“ Philosophie (v.a. die „Deutsche Ideologie“), die sich mit der Welt des Ideellen beschäftigte, tritt Marx für eine Philosophie ein, die&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;eine Wissenschaft der Geschichte (der Klassenkämpfe) ist. Er geht davon aus, dass sich die Philosophie nur mit der Aufhebung des Proletariats verwirklichen und sich das Proletariat nur mit der Verwirklichung der Philosophie aufheben könne.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Marx geht davon aus, dass das &lt;i&gt;Sein der Gesellschaft&lt;/i&gt; (durch die materiellen, ökonomischen Umstände bestimmt) das &lt;i&gt;Bewusstsein des Einzelnen&lt;/i&gt; &lt;i&gt;bestimmt.&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Das Sein, also auch die Staatsform, ist laut Marx nicht durch geistige Leistungen der Menschen entstanden, sondern durch die materiellen und ökonomischen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Verhältnisse bestimmt, die er unter den Begriff der – in Anlehnung an Hegel - „bürgerlichen Gesellschaft“ zusammenfasst. Die „Anatomie“ der bürgerlichen Gesellschaft sei auch wiederum in der politischen Ökonomie zu finden&lt;u&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Folglich bildet&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;laut der marxistischen Auffassung, die Art und Weise der Organisation der materiellen Produktion, die &lt;i&gt;Basis&lt;/i&gt; jeder gesellschaftlichen Produktion &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;Die Produktionsverhältnisse also bestimmen die Grundlage, auf der sich der gesellschaftliche &lt;i&gt;Überbau&lt;/i&gt; erhebt. Dieser Überbau beschreibt die Verwaltung gesellschaftlicher Beziehungen ( v.a. durch die staatliche Organisation) sowie die geistige Produktion ( Moral, Recht, Philosophie, u.s.w.).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Im revolutionären Umbruch, so Marx, kommt es aufgrund der Veränderung der ökonomischen Verhältnisse zu einer Umwälzung des&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;bürgerlichen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Überbaus. Damit verändert sich auch die Bestimmung des Bewusstseins und der Lebensprozesse der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Menschen.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Originalzitate:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; „Die einzig praktisch mögliche Befreiung Deutschlands ist die Befreiung auf dem Standpunkt der Theorie, welche den Menschen für das höchste Wesen des Menschen erklärt. (...)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;In Deutschland kann keine Art der Knechtschaft gebrochen werden, ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;[Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, S. 28. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels, S. 567 (vgl. MEW Bd. 1, S. 391)].&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt darauf an, sie zu verändern“ ( Marx, in: Mandel 2002, 4)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von [ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozeß überhaupt. Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;(Marx: Zur Kritik der politischen Ökonomie, S. 5. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels, S. 2897 (vgl. MEW Bd. 13, S. 8-9))&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; „Das Bewußtsein kann nie etwas Andres sein als das bewußte Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozeß. Wenn in der ganzen Ideologie die Menschen und ihre Verhältnisse wie in einer Camera obscura auf den Kopf gestellt erscheinen, so geht dies Phänomen ebensosehr aus ihrem historischen Lebensprozeß hervor, wie die Umdrehung der Gegenstände auf der Netzhaut aus ihrem unmittelbar physischen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ganz im Gegensatz zur deutschen Philosophie, welche vom Himmel auf die Erde herabsteigt, wird hier von der Erde zum Himmel gestiegen. D.h., es wird nicht ausgegangen von dem, was die Menschen sagen, sich einbilden, sich vorstellen, auch nicht von den gesagten, gedachten, eingebildeten, vorgestellten Menschen, um davon aus bei den leibhaftigen Menschen anzukommen; es wird von den wirklich tätigen Menschen ausgegangen und aus ihrem wirklichen Lebensprozeß auch die Entwicklung der ideologischen Reflexe und Echos dieses Lebensprozesses dargestellt. Auch die Nebelbildungen im Gehirn der Menschen sind notwendige Sublimate ihres materiellen, empirisch konstatierbaren und an materielle Voraussetzungen geknüpften Lebensprozesses. Die Moral, Religion, Metaphysik und sonstige Ideologie und die ihnen entsprechenden Bewußtseinsformen behalten hiermit nicht länger den Schein der Selbständigkeit. Sie haben keine Geschichte, sie haben keine Entwicklung, sondern die ihre materielle Produktion und ihren materiellen Verkehr entwickelnden Menschen ändern mit dieser ihrer Wirklichkeit auch ihr Denken und die Produkte ihres Denkens. Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein. In der ersten Betrachtungsweise geht man von dem Bewußtsein als dem lebendigen Individuum aus. In der zweiten, dem wirklichen Leben ent-sprechenden, von den wirklichen lebendigen Individuen selbst und betrachtet das Bewußtsein nur als ihr Bewusstsein“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marx/Engels: Die deutsche Ideologie, S. 21/22. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels, S. 1282 (vgl. MEW Bd. 3, S. 26-27)].&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114719888480713117?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114719888480713117/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114719888480713117' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114719888480713117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114719888480713117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/marx-heute-der-materialismus.html' title='MARX HEUTE- DER MATERIALISMUS'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114711192372396191</id><published>2006-05-08T11:04:00.000-07:00</published><updated>2006-05-08T11:12:58.910-07:00</updated><title type='text'>OFFENER BRIEF AN DIE SPÖ</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Liebe Sozial(istische)demokratische Partei Österreichs!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir glauben du solltest dir einen neuen Namen zulegen. Ja wirklich, denn dein alter stiftet bei den Wählerinnen und Wählern ziemlich viel Verwirrung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;In jedem Kommunikationstraining lernt man, dass man mit der Marke auch einen Inhalt verbinden muss, etwas das deine US Spindoktoren noch lernen müssen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Denn du nennst dich noch sozialdemokratisch, aber wie sieht es in deinem Inneren aus? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Kannst du dich noch erinnern, was du dir damals auf die roten Fahnen geschrieben hast: „&lt;i&gt;Sozialismus das Ziel. Demokratie der Weg“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Kannst du dich noch erinnern, für was deine GenossInnen kämpften: &lt;i&gt;Arbeitnehmerrechte, Soziale Gerechtigkeit, Antifaschismus, Solidarität&lt;/i&gt;?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Kannst du dich noch erinnern an deine ideologischen Pioniere: Wie &lt;i&gt;Viktor Adler, Otto Bauer, Karl Korsch&lt;/i&gt;?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Kannst du dich noch erinnern an dein Ziel einer &lt;i&gt;klassenlosen Gesellschaft&lt;/i&gt;?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Oder hast du alles bereits vergessen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;So wie es aussieht schon. Denn diese rote Amnesie verbreitet sich in deinem Parteivolk rasend. Es besteht bei dir anscheinend kein Interesse gegen diese Krankheit anzukämpfen: Denn Ideologie bringt keine Wählerstimmen. Deine traurige Alternative ist die Mitte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Liebe SPÖ, wir müssen dir daher leider sagen: Diese Strategie hat keine Zukunft, da dieses Spiel andere besser beherrschen als du.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Darum unser Aufruf: Bitte sei ein bisschen mehr sozialdemokratisch und schenk uns einen Funken Hoffnung, dass wir die nächsten Jahrzehnte nicht von rechten, reaktionären, alten Säcken regiert werden, die glauben Politik sei der Knecht des Kapitalismus und der Sklaventreiber der Ausgebeuteten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Und noch eins: Wir brauchen keine neuen Blairs und Schröders, sondern einen Chavez für Europa!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;br /&gt;Gute Besserung!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;Che und Phoenix&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;. Zwei besorgte Linke&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114711192372396191?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114711192372396191/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114711192372396191' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114711192372396191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114711192372396191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/offener-brief-die-sp.html' title='OFFENER BRIEF AN DIE SPÖ'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114659117898572094</id><published>2006-05-02T09:52:00.000-07:00</published><updated>2006-05-02T10:44:01.466-07:00</updated><title type='text'>Neue Serie: MARX HEUTE- TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/1600/marx.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 154px; height: 206px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1063/2662/320/marx.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Totgesagte leben länger. Karl Marx wurde als kritischer und wirkmächtiger Theoretiker schon mehr als einmal totgesagt, und jedesmal ist er aus dem historischen und theoretischen Tod von der Schippe gesprungen. Das hat einen einfachen Grund: Die Marxistische Theorie kann in Frieden nur sterben zusammen mit ihrem Gegenstand, der kapitalistischen Produktionsweise.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dieses gesellschaftliche System ist „objektiv“ zynisch, strotzt geradezu von derart unverschämten Verhaltenszumutungen an die Menschen, erzeugt zusammen mit einem obszönen und geschmacklosen Reichtum derartige Massenarmut und ist in seiner blindwütigen Dynamik von solch unerhörten Katastrophentendenzen gezeichnet, daß seine schiere Weiterexistenz unvermeidlich stets vom neuen Motive und Gedanken radikaler Kritik hervortreiben muß. Und das A und O dieser Kritik ist nun einmal die kritische Theorie jenes Karl Marx, der schon vor fast 150 Jahren die destruktive Logik des kapitalistischen Akkumulationsprozesses in ihren Grundzügen unübertroffen analysiert hat.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Dies ist ein Auszug aus dem kürzlich erschienen Buch „Marx lesen!“, das sich in die Flut von Neuerscheinungen über Karl Marx und des Marxismus einreiht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Selbst die Schweizer Wochenzeitung „Die Weltwoche“ widmete&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;einem aktuellen Artikel die Frage, ob das&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Gespenst von Karl Marx noch umgehe:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Wer diagnostizierte denn bereits vor 156 Jahren die Globalisierung? «Die uralten nationalen Industrien sind vernichtet worden und werden noch täglich vernichtet. Sie werden verdrängt durch neue Industrien, deren Einführung eine Lebensfrage für alle zivilisierten Nationen wird, durch Industrien, die nicht mehr einheimische Rohstoffe verarbeiten und deren Fabrikate nicht nur im Lande selbst, sondern in allen Weltteilen zugleich verbraucht werden.» Karl Marx, Das Kommunistische Manifest, 1848.&lt;br /&gt;Weiter: Was er als «Mehrwert»-Abschöpfung kritisierte, läuft erst heute auf Hochtouren (siehe Shareholder-Mentalität, siehe Manager-Boni, siehe Prozess um den Mannesmann-Verkauf an Vodafone...). Was er als «Ökonomisierung» aller Lebensbezüge analysierte, nähert sich erst seiner Vollendung (siehe Kapitalisierung der Freizeit, der Kultur, der Erlebnisse, der Intimität...). Was er ideologiekritisch als «Opium des Volkes» verwarf, feiert gerade Renaissance (siehe Fundamentalismus, Esoterik, psychologisches Trost-Gelechze, Wellness-Dogma). Was er von Intellektuellen erwartete – rücksichtsloses Zerlegen der Herrschaftslogiken –, ist so gut wie passé (siehe die fröhlich affirmativen Wissenschaften, den Hohn auf «Kulturpessimisten», den intellektuellen Mainstream der spassigen Apologie des Bestehenden)“ (Die Weltwoche 14/04/2006)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Also: Der Marxismus ist brandaktuell und selbst konservative WissenschafterInnen verwenden die Marxistische Theorie als Tool zu Kapitalismusanalyse.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Doch der Marxismus hat mehr Potential und Aktualität als nur eine unter vielen wirtschaftstheoretischen Schulen der Uni-Einführungsvorlesungen zu sein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Aufgrund dieser Aktualität startet demnächst die Serie MARX HEUTE – TOTE LEBEN LÄNGER.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ziel der Serie ist zu zeigen, dass der Marxismus mit alle seinen Varianten keine überholte philosophische Strömungen ist, an der sich Utopisten, Illusionäre und Träumer verkrampft&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;festhalten, sondern das die Lehre des Marxismus brandaktuell, spannend zu lesen ist und zahlreiche Ansätze&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;zur Veränderung der heute größtenteils vorherrschenden unmenschlichen Verhältnisse bietet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Karl Marx wollte aber niemals eine abgeschlossenes System oder eine perfekte Theorie kreieren, die immer und überall angewendet werden könne.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Veränderung zu einer humanen und solidarischen Gesellschaft kann nur durch einen ständigen dialektischen und diskursiven Prozess vollbracht werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gerade aus diesem Grund braucht diese Serie die Unterstützung der Diskussionen und Auseinandersetzung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Trotzdem war Marx davon getrieben zu zeigen, dass der Kapitalismus mit seinen Gesetzmäßigkeiten und selbsternannten Sachzwängen, keinen humanen Zustand produzieren kann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei den heutigen Ausmaßen des Kapitalismus, in dem täglich 100 000 Menschen an den Folgen von Unterernährung sterben, ist es an der Zeit umzudenken und neue ökonomische, soziale und politische Wege zu beschreiten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und dabei darf und kann man auf den Marxismus nicht vergessen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Möge der Kampf beginnen über das berühmte Kapitel der Gleichheit und des Eigentums! Möge das Volk alle alten barbarischen Institutionen stürzen! Möge der Krieg des Reichen gegen den Armen endlich diesen Anschein großer Kühnheit auf der einen Seite und großer Feigheit auf der anderen einbüßen! (Gracchus Babeuf)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114659117898572094?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114659117898572094/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114659117898572094' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114659117898572094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114659117898572094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/05/neue-serie-marx-heute-totgesagte-leben.html' title='Neue Serie: MARX HEUTE- TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-26393785.post-114537897513684468</id><published>2006-04-18T09:15:00.000-07:00</published><updated>2006-04-18T13:46:01.880-07:00</updated><title type='text'>FPÖ UND GESCHICHTE</title><content type='html'>&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wenn man der Meinung ist, dass die FPÖ im Gedankenjahr 2005 die Chance ergriffen hat, ein wenig österreichische Geschichte zu lernen, so ist man auf dem Irrweg.&lt;br /&gt;Dies beweist Günter Traxler in seiner dieswöchigen Blattsalat Kolumne "&lt;a href="http://derstandard.at/blattsalat"&gt;Babylon in Gefahr&lt;/a&gt;":&lt;br /&gt;Der Autor Friedrich Romig warnt in der von Andreas Mölzer herausgegeben Wochenzeitung "&lt;a href="http://www.zurzeit.at/20061516_Startseite.htm"&gt;Zur Zeit&lt;/a&gt;" vor&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;dem Ausbreiten einer jüdischen "Holocaustreligion".&lt;br /&gt;Bei seinen Ausführungen im rechten Presseorgan der FPÖ wird wieder &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;einmal &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;deutlich, mit welchen skandalösen Geschichtsinterpretationen die Freiheitlichen aufwarten.&lt;br /&gt;Zum wiederholten Mal zeigt sich, dass es niemals eine Ende mit der NS- Vergangenheitsbewältigung geben darf.&lt;br /&gt;Paradox ist, dass der satirische Umgang Traxlers mit diesem ernsten Thema, wahrscheinlich die einzige Möglichkeit darstellt, dagegen wirksam zu opponieren.&lt;br /&gt;Denn Schweigen kann man nicht- außer Schüssel und seine (Garten-) Freunde- und eine frontale Attacke führt oftmals - so traurig dies auch ist- zu einer Stärkung dieser ewig gestrigen Positionen.&lt;br /&gt;Das hat ja schon die Affäre rund um Kurt Waldheim und dessen zur SS eingezogenen Pferd gezeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Was kann man also tun? Im Herbst zur Wahl gehen und nicht die FPÖ wählen. Dieser Akt ist dann schon satirisch genug.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/26393785-114537897513684468?l=derrotestiftche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/feeds/114537897513684468/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=26393785&amp;postID=114537897513684468' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114537897513684468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/26393785/posts/default/114537897513684468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://derrotestiftche.blogspot.com/2006/04/fp-und-geschichte.html' title='FPÖ UND GESCHICHTE'/><author><name>hint</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
